Ich habe mir vorgenommen, an bestimmten Tagen die Ereignisse in ein Tage/Wochenbuch "Diary" einzutragen. Ich möchte darin kurz die Ereignisse eines Tages, einer Woche beschreiben, auch meine persönlichen Anmerkungen kundtun und eine Vorschau auf das Kommende machen. Das wird unregelmäßig sein, ich hoffe aber, dass sich genug tut, um einige interessante Informationen bekannzugeben:

08.03.2009:

Am kommenden Donnerstag, den 12. März 2009, werde ich für ein paar Tage ins Spital gehen. Wie manche sagen, gehören meine Leitungen erweitert bzw. erneuert.
Ich hoffe, dass meine Spitalsaufentahlt von kurzer Dauer sein wird. Das hängt zwar von einigen Faktoren ab, aber ich bin zuversichtlich, dass ich bald wieder meine Aufgaben erfüllen kann.
Während meiner Abwesenheit wird mich unser bewährter Vize-Bürgermeister Leopold Leitenmair vertreten.


25.01.2009:

Gestern war ich zum ersten mal beim "Ball der Oberösterreicher" in Wien.
Schon die Anreise zog sich, 3 Stunden bis zum 'Austria Center' nahe der Uno City.
Nach der Ankunft war das erste einmal zu schauen, wo der Sitzplatz ist. Nach ca. 1/2 Stunden wurde er gefunden. Beim Suchen traf ich auch die Mitglieder des Rieder Singkreises, die als Mitwirkende dabei und sichtlich nervös waren, aber letztendlich ihre Auftritte mit Bravour gemeistert haben.
Dazwischen immer wieder Händeschütteln, sich orientieren, wo gibt es was und wo kann man vielleicht mal eine Zigarette rauchen (voerst nur im Freien!).
Um 21:30 endlich die Eröffnung, bei der auch die Bürgermeister einmarschieren durften, dauert endlos lange (bis 22:45), da viel Prominenz anwesend ist.
Anschließend wieder Rundgang, Hände schütteln, Raucherplatz suchen (inzwischen gibt es auch in den Räumen einige Aschenbecher!).
Um 24:00 Uhr Empfang beim Landeshauptmann - noch mehr Prominenz - Buffet, einige Apfelsäfe und um 03:30 Rückfahrt nach Ried, Ankunft nach 3 Stunden.
Resümee: es war interessent, ein 'Muss' ist der Ball der Oberösterreicher für mich aber keines, ich freue mich schon auf den 'Winterzauber' am 31.Jänner!

21.01.2009:

Nachdem es Beschwerden über meine Nachlässigkeit im 'Diary' gegeben hat, werde ich heute versuchen, die letzten Wochen noch einmal kurz Revue passieren zu lassen!
An erster Stelle steht dabei natürlich mein neues Auto: obwohl ich keinen Alfa mehr wollte, ist es wieder einer geworden, ein Liebeskauf, völlig unvernünftig, aber schön! Es ist ein Brera geworden, der nach Aussagen Außenstehender (die nichts von Autos verstehen) für mich viel zu klein, zu sportlich ist! Aber liebe Autokenner, toll zu fahren ist und ein sportlicher Bürgermeister braucht ein sportliches Auto!
Auf Gemeindeseite hatten wir letzte Woche die Schlussbesprechung über die Einschau der Bezirkshauptmannschaft. Die Herren hatten nur Kleinigkeiten zu bemängeln, die wir so gut als möglich bereinigt haben. Für mich sehr erfreulich haben sie das gute Gesprächsklima in der Gemeinde unter den Fraktionen gelobt. Auf das lege ich wert, auch wenn man nicht immer einer Meinung ist.
Ein Highlight war die Eisstockmeisterschaft letzten Sonntag: 41 Mannschaften wollten Ortsmeister werden, eine (Tennis) ist es geworden. Ich hoffe, dass es die anderen im nächsten Jahr wieder versuchen.
Allen Vegitariern und solchen, die es noch werden wollen kann ich versprechen: im nächsten Jahr gibt es Käsesemmeln (Fisch wird es nicht spielen), damit ihr euch nicht wieder diskriminiert fühlt (gilt im besonderen für Bernadette und Marianne)

02.12.2008:

So, jetzt ist es Anfang Dezember und ich habe mich schweren Herzens enschieden: es wird wieder ein "schwarzes" Auto, so viel steht schon fest, auch die Marke, wieder ein Alfa!
Für viele keine Überraschung, für mich schon, jetzt hab ich eine Sorge weniger, ich freue mich schon auf meinen neuen fahrbaren Untersatz!

16.11.2008:

In den letzten Wochen habe ich das Diary ziemlich vernachlässigt.
Ich habe Stress: Seit einigen Wochen suche ich einen fahrbaren neuen Untersatz, kann mich aber nicht festlegen, weder auf die Marke noch auf die Art des Autos, ob Limousine, Kombi oder Coupe. Eine schwierige Entscheidung bei dem heutigen Angebot.
Jetzt geht es aber ins Finale und ich habe mir Anfang Dezember als letzten Termin gesetzt, ich hoffe, dass ich mich aber früher entscheiden werde.
In der Gemeinde erstellen wir gerade das Budget für 2009, eine nicht leichte Aufgabe, da die Kosten im Sozial- und Krankenanstaltenbereich explodieren, während die Einnahmen nur bescheiden steigen werden.
Wir werden aber, wie üblich, ein vernünftiges Budget09 auf die Beine stellen!

04.10.2008:

Eigentlich sollte ich seit gestern in Prag mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf dem alljährlichen Betriebsausflug sein. Aber leider hat mir wieder einmal meine Gesundheit einen Streich gespielt: seit Donnerstag liege ich mit einer ziemlich schweren Grippe im Bett. Na ja, kann man halt nichts machen, aber trotzdem ist schade, ich hätte mich sehr gefreut. Vielleicht passt es beim nächsten mal und die Grippe geht - hoffentlich - bald vorbei.
Aber so eine Grippe hat auch etwas gutes an sich: bin schon fast zweistellig!

31.08.2008:

Ich hoffe, dass ich jetzt endlich meine alljährliche Sommerverkühlung überwunden habe und dass für heuer Schluss ist mit Kranksein.
In der Gemeinde haben wir die letzten Vorbereitungen für die Schülernachmittagsbetreuung getroffen, die mit Start des Schuljahres 08/09 beginnen wird. Es ist erfreulich, dass insgesamt 17 Kinder angemeldet wurden. Eine Lehrerin haben wir auch schon, sie heißt Carina Tiefenthaler, ist 23 Jahre alt und wohnt in Nussbach. Ich wünsche ihr an dieser Stelle alles Gute und viel Spaß bei ihrer Arbeit.
Im heurigen Herbst starten wir wieder ein Straßenbauprogramm, vor allem wird in den nächsten Wochen die 'Kothgasse' asphaltiert.
Erfreulich ist auch die rege Teilnahme der Kinder am 'Ferienspaß08'. Im Schnitt sind an die 30 bis 40 Kinder an den jeweiligen Aktionen mit dabei. Ein Höhepunkt war sicherlich der Besuch bei der Feuerwehr Voitsdorf, wo an die 60 Kinder teilnahmen. Das macht Mut für das nächste Jahr!

27.07.2008:

Außer einem Bruch der kleinen Zehe ist in den letzten Wochen nichts nennenswertes passiert. Ich hab einen kurzen Moment nicht aufgepasst und schon bin ich mit dem linken Fuß gegen einen Türstock gekracht. Wie es geschehen konnte, ist mir unerklärlich, aber so werde ich in den nächsten Wochen nur leichtes Schuhwerk tragen!
In der Gemeinde ist es - wie gesagt - relativ ruhig, es schaut so aus, als ob alle auf Urlaub sind. Wahrscheinlich ist es die Ruhe vor dem Sturm, denn am 28.9. sind ja die von allen so geliebten Nationalratswahlen......

07.07.2008:

Das Dorffest08 ist Geschichte.
Wir hatten ziemliches Glück mit dem Wetter, genau an den Dorffesttagen, Freitag und Samstag, schien die Sonne, während es am Donnerstag schüttete und am Sonntag ein großes Gewitter über Ried zog.
Die Bilanz fällt großteils positiv auf, die beiden Musikgruppen waren hervorragend und auch die Frisurenshow und Trachtenmodenpräsentation sind gut angekommen.
Der Besuch am Samstag hätte zwar besser sein können, aber dafür war der Freitag überraschend gut besucht.
Persönlich habe ich am Freitag innerhalb von 4 Stunden 3 x meine Haarpracht geändert, ich steh dazu.
Denn: die Haare wachsen nach und die 'goldblonde' Farbe wächst ebenfalls wieder heraus. In ein paar Wochen merkt keiner was davon. Derzeit komme ich mir vor wie das 8. Weltwunder, aber das legt sich auch wieder!

29.06.2008:

Zum Glück hat mich eine starke Verkühlung bereits die letzte Woche erwischt. Beim Dorffest am kommenden Wochenende kann ich so etwas nicht brauchen.
Die Vorbereitungen für das 3. Rieder Dorffest laufen auf Hochtouren. Kaum ein Tag in den letzten Wochen, wo kein Termin, keine Besprechung übers Dorffest war. Ich hoffe, das diesmal das Wetter mitspielt, dann kann es eine tolle Veranstaltung werden!
Da es in den letzten Tagen einige Diskussionen uber meinen Gesichtsbewuchs gegeben hat: ich kann alle Fans beruhigen, beim Dorffest sieht alles wieder ganz anders aus!

17.06.2008:

Heute Nachmittag habe ich mir wieder einmal Zeit genommen, um ein paar Stunden fischen zu gehen.
Ich liebe das Fischen mit all der Stille und Ruhe, die Zeit geben, um etwas aufzutanken. Das war für mich auch nötig, denn die letzten Tage verliefen irgendwie nicht rund: die Vorbereitungen für das Dorffest, viele Termine in der Gemeinde, etc.
Kein Grund zu jammern, aber der Akku war ziemlich leer. Da ist fischen für mich optimal, um die Gedanken neu zu ordnen, der Hektik etwas zu entfliehen, und wieder frisch un munter zu werden. Ich kann das nur weiter empfehlen!

27.05.2008:

Letztes Wochenende beim Feuerwehrfest zur Eröffnung des Feuerwehr- und Musikhauses in Voitsdorf habe ich gemerkt, dass ich alt bin!
Auf der einen Seite mühte sich der hervorragende "Stodertaler Gaudiexpress" ab, sein Programm zu bringen, andererseits gab es zahlreiche "Sieger" des Wettbewerbes, die entsprechend im Zelt lärmten und einen Doppelliter nach dem anderen anschrieen.
Mir war das zu viel: um 22:30 Uhr habe ich die Veranstaltung verlassen und meine Ansprache fertig gesschrieben, wer weiß für was es gut war! Aber eines habe ich trotzdem festgestellt: es ist nicht immer das schlechteste frühzeitig nach Hause zu gehen, der nächste Tag wird es dir danken!

14.04.2008:

Kaum sind die Zahnschmerzen weg, hat mich auch schon wieder ein 'leichter' Schnupfen erwischt. Wahrscheinlich war ich letzten Freitag bei der Amtseinführung unseres neuen Bezirkshauptmannes Dr. Goppold wettermäßig zu optimistisch.
Der gestrige Tag war geprägt von schönen Erfolgen für unsere Vereine, die mich wirklich sehr gefreut haben. Unsere Musikvereine haben hervorragend beim Bläsertag in Micheldorf abgeschnitten und auch unsere Fußballer konnten einen 2:0 Sieg gegen Taufkirchen erreichen. Damit sind wir wieder weg von einem Abstiegsplatz.
Schmerzlich ist nur der Punkteverlust des LASK in Ried. Aber wir werden jetzt die restlichen Spiele gewinnen und in der nächsten Saison den UEFA-Cup holen!
Morgen werden wir zu Landesrat Dr. Stockinger pilgern, um für unsere geplanten Projekte etwas Geld zu lukrieren, ich bin schon gespannt, was wir erreichen werden!

03.04.2008:

Heute war nicht mein Tag: schon während der Nacht hatte ich rasende Zahnschmerzen, die ich noch mit Schmerztabletten in den Griff bekomman habe.
Doch im Laufe des Tages entwickelte sich auch auf meiner linken Backe eine massive Schwellung, sodass mir vor lauter Schmerzen das Lachen verging und auch die stäksten Tabletten nichts mehr halfen.
Also musste ich mich dem Rat des Arztes beugen und mich am späten Nachmittag auf die Kieferambulanz des KH Wels begeben, wo mir zuerst eine nette Krankenschwester die Angst vor dem Eingriff nahm und in weiterer Folge mit einem Schnitt das Kiefer aufgemacht wurde, damit herauskommt, was nicht hinein gehört.
Jetzt ist zwar die Schwellung noch da (wird noch ein paar Tage dauern), aber die Schmerzen sind weg! Ich hoffe das bleibt so.

17.03.2008:

Es ist 21:40 Uhr und ich finde wieder einmal Zeit, meine Gedanken zu ordnen.
Die letzten Tage waren ziemlich hektisch und standen bei mir ganz im Zeichen der neuesten Ausgabe der ÖVP-Nachrichen.
Ich denke, dass die Zeitung optisch - so wie das neue "ÖVP-Logo" - ganz gut gelungen ist. Inhaltlich und bezüglich der Schreibfahler kann man natürlich diskutieren, aber wer ist schon fehlerlos?
In der Gemeinde läuft es derzeit sehr gut, die Einnahmen sind erfreulicherweise zumindest zur Zeit um einiges höher als erwartet, die Ausgaben halten sich nicht zuletzt aufgrund der geringen Kosten für den Winterdienst auch in Grenzen. Also alles ok.
Persönlich habe ich wie immer ein Zeitproblem, aber das ist schon längere Zeit so..... selber schuld! Außer starken Zahnschmerzen habe ich sonst keine gesundheitlichen Probleme und wozu gibt es Pakimed und vielleicht irgendwann einen Zahnarzt? Auch meine Verkühlungen lassen mich derzeit in Ruhe, also im Prinzip kann ich zufrieden sein!

25.02.2008:

Endlich finde ich wieder einmal für eine Eintragung Zeit.
In den letzten Wochen habe ich noch meine Verkühlung vom Jänner gespürt, war doch etwas heftiger als in den letzten Jahren.
Obwohl ich seit Mitte Jänner wieder voll aktiv war, habe ich mich nicht so richtig wohl gefühlt, ich hoffe, dass es besser wird. Gewichtsmäßig ist es mir auch schon besser gegangen, aber was soll's, wird schon wieder.
Finanziell geht es der Gemeinde wie in den Vorjahren sehr gut. Die Einnahmen - vor allem der Kommunalsteuer - sind sehr erfreulich.
Wir haben zwar für heuer nicht die großen Projekte vor, aber die Aufgaben, die wir uns vorgenommen haben, können wir uns - im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden - auch leisten.
Im Frühjahr werden wir mit der Gestaltung des "Schulplatzes" fortsetzen und auch für den "Oberen Dorfplatz" erwarte ich mir ein interessantes Projekt von der Linzer Kunstuni.
Die nächsten Tage werden durch die vielen Termine zwar etwas hektisch, aber mir ist es lieber es geht etwas weiter und wir bewegen was, als wenn alles still steht!

22.01.2008:

Heute habe ich mich über den Unterschied von Viren und Bakterien aufklären lassen:
Also die zahlreichen Antibiotika, die ich geschluckt habe, wirken nur gegen Bakterien und nicht gegen Viren. Jezt ist mir auch klar, warum ich schon wieder stark verkühlt bin (Nase rinnt und Husten meldet sich zurück), dass mich wieder ein Schnupfenvirus befallen hat!
Vielleicht gelingt es irgendwann einmal auch wirksame Mittel gegen den Schnupfen zu erfinden.
Ich höre immer nur viel Obst essen, frische Luft, viel Bewegung, nichts rauchen, viel trinken (Wasser), dann wird man von einer Verkühlung verschohnt. Also nichts für mich, aber vielleicht beim nächsten mal!
Jetzt dauert es noch 7 Tage bis ich hoffentlich wieder schnupfenfrei durchs Land ziehen kann!

11.01.2008:

Die Welt hat mich wieder!
Nach über einer Woche Bronchitis, starken Fiebers etc. bin ich nun wieder - zumindest halbwegs - am Damm und ich hoffe, in Form. Ich bin ausgeruht und zu neuen Taten bereit.
Die Arbeit in der Gemeinde ist auch ohne mich hervorragend erledigt worden, ich bin gar nicht abgegangen - ein schönes Gefühl.
In den nächsten Tagen warten zwar einige Termine auf mich, aber ich bin schon wieder hungrig nach Aktivitäten, ich hoffe nur, dass von meinem "Kranksein" nichts zurück bleibt!

04.01.2008:

Den ersten Eintrag im Jahr 2008 hätte ich mir auch gerne anders vorgestellt:
Leider muss ich seit dem Silvesterabend mit einer starken Bronchitis und Fieber das Bett hüten, sodass sich leider außer dem Absagen von Terminen derzeit gar nichts tut. Aber ich hoffe, dass es in ein paar Tagen wieder besser geht. Also bis dann!

24.12.2007:

Heute ist wieder einmal Weihnachten!
Und ich habe mein Ziel wieder erreicht: Trotz der zahlreichen Weihnachtsfeiern habe ich nichts zugenommen. Ein wenig stolz bin ich schon, denn einfach war es nicht, den Köstlichkeiten einer jeden Feier - zumindest teilweise - zu wiederstehen.
Obwohl ich mir auch dieses Jahr keinen Stress gemacht habe, ging es letzten Freitag sehr hektisch zu. Ich hatte vier Weihnachtsfeiern an einem Tag. Irgendwie ist es dann doch gegangen.
In den nächsten Tagen ist "Ruhen" angesagt, um mich entsprechend auf den Jahreswechsel vorzubereiten.

11.11.2007:

Eigenlich könnte ich mein "Tagebuch" in "Monatsbuch" umbenennen, da ich es in letzter Zeit ziemlich vernachlässigt habe. Aber ich gelobe Besserung!
Am letzten Montag bin ich zum ÖAAB-Bezirksobmann gewählt worden. Viele haben mich in den letzten Tagen darauf angesprochen, warum ich mir das antue oder ob ich als Bürgermeister nicht genug zu tun habe.
Ich mache es deswegen, weil es mir ein Anliegen ist, im Interesse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tätig zu sein. Und da gibt es noch viele Aufgaben, die zu bewältigen sind, viele Anliegen die zu erledigen sind. Und da möchte ich mitarbeiten und mitgestalten.
Denken wir nur an die sogenannte "Hackler-Regelung", für die sich der ÖAAB, allen voran unser LHStv. Franz Hiesl einsetzt, oder die Situation der Pendler, die täglich bei ständig steigenen Treibstoffpreisen zur Arbeit fahren müssen, und keine entsprechene steuerliche Abgeltung erhalten. Ich könnte die Liste noch lange fortsetzten, also es gibt genug zu tun.
Und ich bin jemand, der agieren und nicht reagieren will, also mache ich es. Und ich freue mich auf die neue Aufgabe.
Und auf die Frage des Zeitproblems gebe ich immer nur eine Antwort: solange jemandem etwas Freude und Spaß mach bringt man vieles zu Stande. Das gilt für mein Bürgermeisteramt und gilt auch für die neue Aufgabe: mir macht beides unheimlich Freude, deswegen mache ich es auch!
Auf Gemeindeebene gibt es auch nur Erfreuliches zu berichten: wir haben unsere Vorhaben für heuer abgeschlossen, können uns über ein gutes - auch finanziell - Jahr 2007 freuen. Einnahmenseitig liegen wir weit über den Erwartungen und so können wir bereits heuer z.B. den Feuerwehrhausbau in Voitsdorf ausfinanzieren, was ursprünglich erst 2008 vorgesehen war.
Persönlich geht es mir auch sehr gut, gewichtsmäßig habe ich in den letzten Tagen eine Schallmauer, die ich seit 10 Jahren nicht geschafft habe unterboten!!!!!

16.09.2007:

Die letzte Woche hatte es mit Abendveranstaltungen in sich:
Am Dienstag ein bis in die späten Abendstunden dauerndes Gespräch wegen einer Zufahrtsregelung, am Mittwoch der erfolgreiche ÖVP Bezirksparteitag, bei dem Dr. Chrsitian Dörfel zum neuen Bezirksobmann gewählt wurde, am Donnerstag Eröffnung des Toyota-Autohauses Spatt in Kirchdorf und schließlich am Freitag die 10 Jahres Feier der Firma "g-tech".
Da habe ich gemerkt, dass ich nicht mehr der Jüngste bin und hab anschließend einige Stunden Erschöpfungsschlaf benötigt.
Heute ist wandern angesagt, ich hoffe, ich schaffe die 2 Stunden, ohne einzuschlafen! Aber wird schon passen!

09.09.2007:

Schon wieder sind einige Tage seit meiner letzten Eintragung vergangen. Aber heute regnet es ohnehin.
Das beherrschende Thema in unserer Gemeinde in den letzten Wochen war und ist die Gestaltung des neuen Schulgartens.
Ich habe in den vergangenen Tagen zahlreiche Meinungen, Vorschläge, Anregungen, Missfallensäußerungen etc. über die Gestaltung erhalten.
Das Wichtigste dabei ist jedoch, dass wir einen Garten für unsere Volksschüler errichten und dieser auch von den Nutzern, sprich Schülern, gestaltet wird.
Ich maße mir nicht an, über die Köpfe der Kinder - und natürlich auch der Lehrer - drüber zu fahren und zu sagen, wie der neue Schulgarten zu gestalten ist. Das haben die Volksschüler sehr demokratisch mit einer Schulbefragung entschieden.
Gleiches gilt übrigens auch für den "Oberen Dorfplatz", bei dem ich gerne bei der Platzgestaltung einen Springbrunnen hätte.
Wir werden die Gestaltung der beiden Plätze in den nächsten Tagen noch eingehend diskutieren und sicherlich gute Lösungen zusammen mit Leuten, die etwas verstehen, finden!
Persönlich geht es mir ganz gut, ich bin seit Monaten schnupfenfrei - hoffentlich bleibt das auch so - und mein Gewicht ist stabil - hoffentlich bleibt das auch so!

19.08.2007:

Heute war "Ruhen" angesagt, das Dorffest hat mir doch ziemlich den Schlaf geraubt!
Ich bin aber doch sehr froh, dass das Fest im Prinzip in Ordnung war: Freitag etwas schlechteres Wetter, dafür aber am Samstag ein optimaler Tag für unser Dorffest.
Auch die Besucher haben un nicht im Stich gelassen und sind zahlreich gekommen.
Zwar hatten wir am Abend ein Zeitproblem, aber durch die Nachsicht und die Mitarbeit aller ist es doch ein tolles Fest geworden.
Ich hoffe, dass auch die teilnehmenden Vereine auf ihre Rechnung gekommen sind.
Ich fand auch "Real Instinct" hervorragend, einigen wenigen war es zu laut, aber jedem kann man es eben nicht recht machen. Mir hat es gefallen und ich freue mich schon auf das nächste Dorffest 2009!

18.08.2007:

Da haben wir gestern noch einmal Glück gehabt: Nach den starken Regenfällen den ganzen Tag über ist es unserem Pfarrer, Pater Albert Dückelmann, gelungen mit Petrus einen Vertrag zu schlie0en, damit der Regen pünktlich um 18:00 Uhr aufhört! Was er ihm versporchen hat, entzieht sich meiner Kenntnis.
Ich bin, nach dern Entscheidung am Donnerstag, das Dorffest durchzuführen, ziemlich ins Schwitzen gekommen. Aber wie heißt es so schön: "Guat is gangen, nix is gschegn".
Trotz meines Schnupfens habe ich die Nacht auch gut überstanden, die "King Bees" waren hervorragend, nur ist mein Tabakkonsum ziemlich in die Höhe geschnellt. Meine Stimme klingt heute wie ein Reibeisen. Aber bis zum Nachmittag wird es sich schon wieder geben.

17.08.2007:

Heute soll das 2. Rieder Dorffest stattfinden. Jezt - am Morgen - regnet es in Strömen. Aber so schlimm wird es schon nicht werden.
Die Vereine haben darauf reagiert und großteile Zelte aufgestellt, Heizkanonen fehlen noch .....
Aber ich bin guter Dinge, dass sich das Wetter bis zum Abend beruhigen wird, und für Samstag ist sowieso kein Regen angesagt, und das ist das Wichtigste!
Zum Glück habe ich - bei diesem Wetter kein Wunder - wieder einmal einen Schnupfen bekommen, also werde ich das Dorffest vermutlich vom Bett aus verfolgen können!

13.08.2007:

So, heute war für diese Woche mein letzter Arbeitstag in der Bank. Die Kollegen wären heute auch ohne mich ausgekommen, aber man hat das Gefühl, dass man wichtig ist!
Jetzt gilt es noch die letzten Vorbereitungen für das Dorffest am kommenden Wochenende zu treffen.
Im Prinzip steht ja alles: die Arbeit ist eingeteilt, die Standplätze für die Vereine sind eingeteilt, Preise sind da, nur die Bühne fehlt noch. Damit warten wir bis Donnerstag, der Wetterbericht ist noch nicht besser geworden, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Ich bin auch schon leicht nervös, denn mit dem Wetter steht und fällt eine Freiluftveranstaltung und unsere Vereine bemühen sich wiederum sehr. Ich hoffe, dass die Mühe nicht umsonst ist. Jetzt heißt es auf alle Fälle für alle Beteiligten: Brav bleiben!

12.08.2007:

Heute war fußballerisch gesehen ein höchst erfreulicher Tag: Sowohl die schwarz-weißen Götter haben Rapid mit 2:0 nach Hause geschickt, als auch meine Rieder haben 1:0 gegen den Titelaspiranten Allhaming gewonnen. Fußballerherz was willst du mehr!
Sorgen mache ich mir nur über das Wetter am kommenden Dorffest-Wochenende, das nicht gerade berauschend aussieht! Es ist Regen angesagt, und bei Regen fällt die Veranstaltung buchstäblich ins Wasser. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Der Gesundheitstag am Freitag findet auf alle Fälle statt.
Diese Woche wäre Urlaub angesagt, schaun wir mal, was dabei herauskommt.

09.08.2007:

Endlich finde ich wieder einmal Zeit um eine Eintragung ins "Diary" zu machen.
Mein Ärger über den Bericht in den OÖN ist auch schon verraucht, jeder sieht, dass in der "armen" Gemeinde Ried im Traunkreis einiges weiter geht.
Derzeit haben wir eine Debatte über die "Gehälter" (richtig wäre "Aufwandsentschädigung") der Bürgermeister.
Eigentlich ist mir die Debatte egal, denn wegen des Geldes macht - denke ich - keiner den Job.
Bürgermeister von Ried im Traunkreis zu sein ist für mich eine Aufgabe, die mir nach wie vor viel Spaß macht. Nur werden durch solche Veröffentlichungen wieder die Neidgefühle geweckt. (Zur Info: lt. Kremstaler Rundschau erhalte ich € 2.407,10,-- brutto). Was davon "netto" - nach Abzug aller Steuern und Abgaben - übrig bleibt (ca. € 1.000,--) interessiert niemanden.
Es interessiert auch die Rundschau nicht, ob wir pensions- oder arbeitslosenversichert sind, seine Karrierechancen in der Privatwirtschaft verliert, fast keine Freizeit mehr hat, etc..
Mir ist das auch egal, denn ich habe gewußt, was auf mich zukommt, auf was ich mich einlasse.
Was mich etwas stört, ist der Eindruck, der erweckt wird, dass wir Bürgermeister sooooo viel verdienen (Überschrift: "Ortschefs im Bezirk kassieren bis zu 5600 Euro monatlich). Aber was soll's!
Nächste Woche haben wir unser 2. Dorffest, auf das ich mich schon freue. Ich hoffe nur, wir haben schönes Wetter, dann kann nichts schief gehen!

24.07.2007:

Wegen der großen Hitze in den letzten Tagen war ich nicht in der Lage, meine Tagebucheintragungen zu erweitern. Heute ist es endlich kühler und angenehmer!
Blöderweise habe ich mir am letzten Samstag - als es noch heiß war - eine Auszeit genommen und bin fischen gegangen. Viel hab ich bei dieser Hitze nicht gefangen, aber an Erfahrung gewonnen: Auch Fische sind bei diesen Temperaturen zu faul, um auf den Köder hereinzufallen.
In der Gemeinde läuft alles nach Plan, das "alte" Gemeindeamt wurde bereits abgerissen.
Verwundert bzw. geärgert habe ich mich über einen Artikel in den OÖN, in der Ried im Traunkreis als "arme" Gemeinde wegen des Schuldenstandes hingestellt wurde. Die Schulden pro Kopf stimmen zwar, aber diese belasten das Gemeindebudget nicht, sondern sind zu 98 % Schulden, die aus Wasser-, Kanal und Altenheimgebühren gedeckt sind.
Ansonsten geht es mir nach überstandener Hitze ganz gut, das Gewicht passt (Tendenz leicht fallend).
Urlaub hab ich eine Woche im August vor unserem Dorffest. Also kann ich den Sommer voll genießen!

17.06.2007:

Meine letzte Eintragung war der Aufstieg des LASK in die 1. Bundesliga.
Obwohl die Welt nicht nur aus Fußball besteht, freue ich mich doch ganz besonders, dass heute unsere Rieder Kicker den Aufstieg in die 1. Klasse geschafft haben.
Hut ab und Gratulation zu dieser starken Leistung.
Aber nicht nur die Fußballer haben heute Grund zu feiern, sondern auch der Seniorenbund Ried feierte heute sein 50-Jahr-Jubiläum.
Ich darf sowohl dem Seniorenbund als auch den Fußballern sehr herzlich gratulieren!

12.05.2007:

"We are the Champions!"
Die schwarz-weißen Götter haben es geschaft: Aufstieg des LASK in die Bundesliga.
Ein großer Tag für alle LASK-Fans! Und ich freue mich!
Und nächstes Jahr greifen wir an!!!!!

06.05.2007:

So, jetzt ist es Samstag Abend, 21:30 Uhr, und ich bin mit dem Verlauf des Tages eigentlich relativ zufrieden.
Ich bin zwar hundemüde und die Wadeln tun ganz schön weh, aber ich habe das Tennismatch gegen Fritz gewonnen. Was ich ursprünglich nicht geglaubt habe, da ich keine Ahnung hatte, wie Fritz spielt.
Wie ich vor drei Wochen erstmals nach 20 Jahren wieder einen Tennisschläger in der Hand hatte, überkam mich am Anfang ein Gefühl der Unsicherheit: War die Zusage für das Match richtig, werde ich mich blamieren, habe ich überhaupt eine Chance.
Die erste Trainerstunde mit Rainer stimmte mich recht zuversichtlich, nach der 2. und 3. Einheit hegte ich meine Zweifel: mein Spiel wurde immer schlimmer! Und von der 4. Stunde ganz zu schweigen, ich überlegte das Spiel abzusagen! Nur der Trainer hat an mich geglaubt!
Also bin ich heute Nachmittag in den Ring gestiegen und hab knapp gewonnen. Das freut mich!
Wie es aussieht werde ich jetzt öfter Tennis spielen - wenn ich einen Partner finde???

05.05.2007:

Es ist zwölf Uhr. In 4 Stunden soll das Tennismatch gegen den Union-Obmann Fritz Steinmaurer stattfinden.
Eigentlich habe ich gehofft, dass das Spiel nicht stattfinden wird, da unsere Metereologen Schlechtwetter mit Regenfällen für heute gemeldet haben. Aber auf unsere Wetterfrösche ist auch kein Verlass mehr.
Als letzte Hofnung wollte ich Kraft meines Amtes den Platz wegen Seuchengefahr sperren lassen. Damit bin ich aber auch nicht durchgekommen.
Also werde ich in den sauren Apfel beissen und versuchen, kein Debakel zu erleiden!

27.04.2007:

Das war heute ein etwas hektischer Samstag:
Schon am morgen, als ich gemütlich beim Frühstück saß, erreichte mich die Nachricht, dass die Landjugend Sattledt die im Bauhof gelagerten 2 Maibäume gestohlen hat.
Aber Dank des unermüdlichen Einsatzes unserer Pflegedienstleiterin Margarethe Reinhardt und unseres Bauhofmitarbeiters Franz Hochleitner ist es zu Mittag gelungen zumindest den Baum fürs Altenheim wieder zu bekommen.
Bezüglich des Tennisduells am kommenden Samstag werde ich offenbar auch schon nervös: habe ich doch glatt meinen Tennisschläger für das Geheimtraining vergessen.
Gott sei Dank hat Rainer mehrere Schläger mitgebracht, sodass ich wenigstens etwas draufhauen konnte.
Offenbar ist mein "Topspin" zu heftig, da es mir gelungen ist, die Seiten von Rainer's Schläger zu zerstören. Das kann ja heiter werden!

22.04.2007:

Gestern hatte ich den ersten Kontakt mit meinem Tennisgegner am 5. Mai 2007, Union Obmann Fritz Steinmaurer.
Ich habe erfahren, dass er fast den ganzen Tag am Tennisplatz verbringt, um Sparringpartner gegen Bezahlung anzuheuern.
Er könnte sich das Geld sparen, denn nach meiner gestrigen 3. Geheimtrainingseinheit, die beinahe 2 Stunden bei brütender Hitze gedauert hat, wollte ich wegen Sinnlosigkeit den Tennisschläger verschenken.
Mich hat aber mein Coach Rainer Atzlinger insoferne gestärkt, da er nach jedem gelungenen Schlag (es waren nicht allzuviele) gesagt hat: "Darauf können wir aufbauen" - einfach frustrierend.
Ich habe beschlossen, meine Taktik zu ändern und nur mehr Aufschlag zu trainieren. Schlimmer kann es nicht mehr werden!

13.04.2007:

Heute hatte ich die 2. Geheimtrainingsstunde für das Tennisduell am 5. Mai 2007.
Nach der 1. Einheit dachte ich, es könnte nur noch besser werden. Aber falsch gedacht: die Stunde war ein Horror, Trainer Rainer Atzlinger erklärte mir, auf was ich alles beim Rückschlag aufpassen muss. Schlägerhaltung, Ausholbewegung, Körperstellung etc.
Das war mir etwas zu viel, meist war ich gerade beim Nachdenken über die Ausholbewegung, da war auch der Ball schon da und fort! Na ja, jetzt weiß ich endlich, dass Tennis auch ein Denksport ist.
Aber ich habe ja noch einige Wochen Zeit um Nachzudenken und zu trainieren. Ab jetzt kann es aber nur noch besser werden!

08.04.2007:

Irgendwie habe ich momentan eine Pechsträhne: heute beim Ostereierverteilen habe ich vom Peugeot von Altbürgermeister Michael Langeder Nachschub geholt, den Kofferraumdeckel aufgemacht, den Kopf hinein geseteckt und schon hatte ich ein Cut an der Stirn! Der Deckel ist mir zu rasch entgegen gekommen!
Hat ziemlich geblutet und ich sicher blöd drein geschaut.
Politisch hab ich mich auch etwas gewundert, dass ein Gemeinderats-Fußballapostel der SPÖ umhergeht und einen Gemeinderatsbeschluss, der eindeutig ausgefallen ist (Arbeitskreis für die allfällige Errichtung eines Sportzentrums), ziemlich erweitert hat.
So wurde angeblich im Gemeinderat bereits beschlossen, dass das Zentrum mit Kunstrasen, Veranstaltungszentrum etc, bereits errichtet wird! Das entspricht natürlich in keinster Weise den Tatsachen, was beschlossen wurde, ist wie oben erwähnt, die Einrichtung eines Arbeitskreises.
Da muss die SPÖ eine Geldpresse oder Geldesel haben!
Oder hat der Wahlkampf schon begonnen????

07.04.2007:

Am 5. Mai steigt in Ried im Traunkreis das große Tennismatch zwischen dem Union-Obmann Fritz Steinmaurer und mir.
Um mich nicht massiv zu blamieren, habe ich heute das erste Geheimtraining in der Tennishalle des Gasthofes Wahlmüller absolviert.
Erstmals nach ca. 20 Jahren habe ich wieder einen Tennisschläger in die Hand genommen. Laut Auskunft meines Coaches, Rainer Atzlinger, war es gar nicht so schlecht, da er zum Schwitzen gekommen ist. Vermutlich vom vielen Ballsuchen nach meinen Fehlschlägen.
Für mich war es schlimm, ich habe mir immer Zeit zum Luftholen gelassen und so oft wie noch nie in meinem Leben auf die Uhr geschaut. Ich habe gar nicht gewußt, wie lange eine Stunde dauern kann.
Aber ich gebe nicht auf: nächsten Freitag steigt das nächste Geheimtriaining, ich hoffe, dass sich bis dahin mein Muskelkater gelegt hat.

20.03.2007:

Eigentlich wollte ich heute am Abend in Molln bei unserem Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer sein. Leider ist alles ganz anders gekommen!
Den Großteil des heutigen Nachmittages habe ich mit LAbg. Mag. Michael Strugl einige Rieder Firmen besucht. Ich möchte mich bei Walter Schweiger, Walter Zwicklhuber und Ing. Josef Ettinger ganz herzlich für die freundliche Aufnahme und die Zeit die sie uns geschenkt haben bedanken. Ich war ziemlich stolz und bin 1 Meter gewachsen, als ich merkte wie beeindruckt Mag. Strugl von unseren Firmen, deren Philosophien und Konzepten war.
Anschließend war ich noch im Altenheim um den Besuch unserer LAbg. Theresia Kiesl abzurunden.
Und am Abend wollte ich nach Molln, ja ich wollte!
In Ried hat es ein wenig geschneit, die Autobahn war gut geräumt und dann kam die Straße nach Molln.
Ich fuhr ziemlich langsam, wie man es auf einer Schneefahrbahn, bestückt mit Sommerreifen eben tut. Leider kam kurz vor Leonstein eine abschüssige Linkskurve, die ich offenbar doch etwas zu schnell angefahren bin. Ein kurzer Druck auf die Bremse, schon hat es mich ziemlich geschleudert, ich habe schon das Hinterteil des Autos vorne gesehen, die anwesenden Leitplanken habe ich fast touchiert. Mit Handbremse und einigen glücklichen Lenkungsmanövern ist es mir dann doch gelungen, das Auto - ohne irgendwo anzustoßen - zum Stillstand zu bringen.
Leider zeigte die Front in die falsche Richtung, nämlich bergaufwärts und aus beiden Richtungsfahrbahnen fuhren Autos auf mich zu, die Gott sein Dank rechtzeitig zum Stillstand kamen.
Ich fuhr also mit Vollgas an und konnte so im Schritttempo und schleudernd mit wackeligen Beinen den Ort des Grauens verlassen und die Heimreise antreten.
Sonst habe ich wie immer um diese Zeit meine Verkühlung, die Nieren klopfen manchmal an aber sonst passt alles!

28.01.2007:

Die letzte Woche bin ich etwas ruhiger angegangen, da mich schon wieder eine hartnäckige Verkühlung geplagt hat.
Bei einer Arbeitskreissitzung "Gesunde Gemeinde" wurden bereits die Schienen für die Teilnahme beim "Dorffest" am 18. August gelegt. Es wird wieder eine Gesundheitsstraße mit Fitcheck geben.
Im Straßenausschuss am Donnerstag wurde eine Prioritätenreihung für die wichtigsten Straßenbauvorhaben der nächsten Jahre vorgenommen. Ebenfalls wurden für das neue Siedlungsgebiet die Straßennamen vergeben.
Am kommenden Dienstag wird eine Besprechung mit den Anrainern über die geplante Wohnstraße stattfinden.

19.01.2007:

Heute Vormittag schaute es in unserer Gemeinde ziemlich gespenstisch aus: die Geschäfte hatten geschlossen, die Häuser waren unbeleuchtet, ohne Strom.
Der Orkan „Kyrill“ machte auch unserer Gemeinde zu schaffen, obwohl sich die Schäden – verglichen mit anderen Orten – in Grenzen hielten.
Als ich heute Morgen aufstand ging es mir wie vielen anderen: ich musste bei Kerzenlicht den Tag beginnen, eine interessante Erfahrung. Da merkt man erst, wie abhängig wir vom Strom sind und wie gut es ist, wenn man jeden Tag dieselben Gewohnheiten hat.
Die Mitarbeiter des Gemeindeamtes habe ich zum Großteil nach Hause geschickt, da es keinen Sinn macht, ohne Licht und Computer zu arbeiten. Das Postamt haben wir offen gehalten.
Gegen Mittag kam dann endlich der Strom zurück. Damit normalisierte sich das Gemeindeleben wieder halbwegs.

07.01.2007:

Die erste Woche des neuen Jahres verlief aus Gemeindesicht relativ ruhig, eigentlich nur erfreuliche Angelegenheiten:
So durfte ich einen Schenkungsvertrag zu Gunsten der Gemeinde für einen Kinderspielplatz im neuen Siedlungsgebiet Ried-Nord unterschreiben.
Ein vielversprechendes Gespräch mit einem Kaufinteressenten für die AMRO-Liegenschaft habe ich ebenfalls diese Woche geführt. Falls der Kauf zu Stande kommt (was ich stark hoffe), plant der Käufer mit den Objekten einen kleinen Gewerbepark zu betreiben. Für die Gemeinde sicherlich eine interessante Variante.
In der kommenden Woche gibt es am Donnerstag eine interessente Veranstaltung über das neue "LEADER-Programm", bei dem unsere Gemeinde erstmals dabei ist. Bin schon gespannt!

01.01.2007:

Ich hoffe, dass Sie alle gut in das neue Jahr 2007 gekommen sind.
Ich war gestern bis spät am Abend im Alten- und Pflegeheim und habe mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern sowie einigen Mitarbeitern die Zeit bis zum Jahreswechsel verbracht. Das neue Jahr bin ich wie immer ruhig angegangen und habe mich von den Strapazen und Feiern der letzten Wochen etwas erholt.
Meine Erwartungen für 2007 sind sehr bescheiden:
Für unser Land wünsche ich mir bald eine funktionierende Regierung, für Ried im Traunkreis ein gutes Jahr wie es das letzte war, für mich persönlich nichts besonderes, nur mehr Ehrlichkeit in allen Bereichen.

30.12.2006:

Genau heute vor einem Jahr habe ich unter "Meinungen" über meine bescheidenen Vorsätze für 2006 geschrieben.
Natürlich habe ich keinen davon eingehalten, aber ich werde mir auch für 2007 wieder gute Vorsätze vornehmen.
Im Prinzip sind das dieselben wie vor einem Jahr, nur dass ich ein Jahr älter und hoffentlich was die Gesundheit betrifft auch etwas vernünftiger geworden bin?
Letztlich werde ich mich dafür entscheiden, dass ich so bleibe, wie ich bin! Einigen wird das sicher nicht passen, aber was soll's! Ich habe mich den Großteil dieses Jahres sehr wohl gefühlt und die Arbeit als Bürgermeister macht mir nach wie vor viel Spaß.
Also hoffe ich, dass das neue Jahr ebenso gut, wie das alte wird!

26.12.2006:

Es sind noch 5 Tage bis zum Jahreswechsel. Viele machen sich Gedanken über das zu Ende gehende Jahr. Wie war es, wie erfolgreich war ich, was habe ich erreicht und was habe ich 2007 vor.
Auch ich mache mir derartige Gedanken, meine Gedanken kreisen aber darum, wie ist es mir persönlich ergangen, wie habe ich mich während des Jahres gefühlt, habe ich mich weiter entwickelt und wie fühle ich mich heute, am 26. Dezember 2006 .
Es war ein durchwachsenes Jahr 2006 mit vielen persönlichen Höhen, aber auch einigen Tiefen.
Über die Höhen mache ich mir keine Gedanken, sind schön, jedoch Vergangenheit, Menschen vergessen schnell. Aber die Tiefen haben manchmal sehr weh getan. Die persönlichen Anfeindungen, die es manchmal aufgrund sachlicher Entscheidungen gegeben hat, geben mir doch zu denken.
Fehler, die ich durchaus - aber unbewußt - gemacht habe, machen aus Freunden Gegner. Ich will nicht wehleidig sein, aber es schmerzt schon gewaltig.
Ich wünsche mir, dass in Zunkunft mehr gegenseitiges Verständnis aufgebracht wird, dass man auch zuhören kann und nicht sofort den Stab bricht. Ein Wunsch, der hoffentlich erfüllt wird.

24.12.2006:

Heute ist endlich Weihnachten, zwar ohne Schnee, aber immerhin.
Nach insgesamt gezählten 16 Feiern im Dezember ist nun Schluss mit Essen am späten Abend. Ich bin aber trotzdem bei jeder einzelnen gerne gewesen. Jede hatte ihren eigenen Charakter. Ob nun besinnlich, feierlich oder fröhlich. Jeder feiert auf seine Weise.
Für mich war es wichtig, dass ich bei dem üppigen Essen nicht zu viel Gewicht zulege. Ich denke, das ist mir ganz gut gelungen, nur minimale Zuwächse!
Schöne Feiertage!

22.12.2006:

Irgendwie waren die letzten Tage ziemlich stressig: die Zeitung sollte unbedingt noch vor Weihnachten heraus kommen und ich wollte sie möglichst aktuell halten.
Mit ein wenig Bauchweh und einigen Zeitproblemen ist es auch gelungen: sie war heute in den meisten Haushalten. Alles andere wäre auch eine Blamage gewesen!
Mir hat das ziemlich viel Nerven gekostet, da wie üblich die Druckmaschine ausgefallen ist. Mein Blutdruck hat sicherlich locker bisher unerreichte Höhen geschafft. Aber letztlich: Ende gut, alles gut!
Weihnachten, das Fest des Friedens kann kommen.

11.12.2006:

Das erste starke Wochenende mit 3 Weihnachtsfeiern und einer Jahreshauptversammlung an 4 Tagen (Abenden) ist vorbei.
Insgesamt habe ich im Dezember 12 Weihnachts- Geburtstagsfeiern usw. zu absolvieren. Ich freue mich auf jede einzelne Feier. Aber meist sind diese Veranstaltungen am Abend, sodass ich verstärkt auf mein ohnehin nicht zu geringes Gewicht achten muss.
Dieses Wochenende habe ich gut überstanden, denn die Waage zeigt kein höheres Gewicht als vorher an. Ich hoffe es ist auch nach Weihnachten so!

02.12.2006:

Vor über einem Jahr habe ich mit unserem Jagdleiter vereinbart, bei einer Treibjagd als "Treiber" mitzugehen. Leider konnte ich dieses Versprechen im letzten Jahr aus Gesundheitsgründen nicht einlösen.
Obwohl ich wieder etwas erkältet bin, war es heute endlich so weit:
Um 07:30 Uhr begann der Jagdtag mit einer Messe in der Haslachkapelle, anschließend begann die Jagd auf Hasen und Fasane. Obwohl mich die jeweiligen Revierinhaber etwas verschont haben, habe ich doch versucht, mein Bestes zu geben. Leider war der Erfolg nicht der, den sich alle - Jäger und Treiber - erhofft hatten.
Für mich war es jedoch ein herrlicher Tag in frischer Luft und ich war in Gebieten, in die ich sonst nie kommen würde.
Abschließend möchte ich mich bei den Jägern für die freundliche Aufnahme bedanken und hoffe, dass sich meine Verkühlung nicht verschlechtert hat!

22.10.2006:

Den heutigen Tag habe ich mehr in unserer Nachbargemeinde Sattledt als in Ried verbracht.
Am Vormittag besuchte ich die 40-Jahr Feier der Hauptschule Sattledt, die mit einem Festgottesdienst begann und mit einem Festakt im Turnsaal endete.
Am Nachmittag sah ich mir das Fußball-Derby ATSV Sattledt 1b gegen Union Ried im Traunkreis, dass 0:0 endete, an. Leider konnten wir nur einen Lattenschuss verzeichnen, letztlich war es aber ein gerechtes Unentschieden.
Mit diesem Punkt ist unsere Mannschaft aber Herbstmeister geworden. Herzliche Gratulation und für die Frühjahrssaison, die mit einer vorgezogenen Runde bereits nächsten Samstag mit dem Derby gegen Wartberg beginnt, alles Gute!
Die Nieren melden sich zwar noch immer ein wenig, es ist aber auszuhalten.

18.10.2006:

Nachdem ich in den letzten Tagen ziemliche Nierenschmerzen hatte, habe ich mir heute eine Almenwanderung im "Nationalpark Kalkalpen" gegönnt, denn durch viel gehen fallen die Steine heraus, sagt man.....
Herrliches Wetter, traumhafte Landschaft, absolute Ruhe, schöne Wege, ausgezeichnetes Essen, was will ich mehr.
Der einzige Nachteil war, dass das Handy nicht funktionierte (war ganz gut so!).
Auf alle Fälle war die Wanderung so toll, dass ich doch tatsächlich auf meine Schmerzen vergessen habe. Kann ich nur weiter empfehlen!

14.10.2006:

Heute war eindlich wieder einmal nichts angesagt.
Nachdem letztes Wochenende einige Feiern und Feste stattgefunden haben, ist es dieses Wochenende sehr ruhig. Endlich wieder einmal ausschlafen, gemütlich frühstücken, in Ruhe die Zeitung lesen, einkaufen, einen Kaffeehausbesuch machen und schließlich den Rest des Tages einfach einmal faulenzen. Ein Tag, den ich normalerweise nicht mag, aber heute hat es richtig gut getan, einmal "Nichts" zu machen. Kein Zeitdruck, kein Stress, herrlich!

13.10.2006:

Es 22:00 Uhr und ich habe nachgesehen: seit 11 Tagen habe ich nichts mehr ins "Diary" eingetragen. Eigentlich eine Schande, da ich mir vorgenommen habe, mindestens alle 5 Tage einen Eintrag zu machen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Irgendwie hatte ich in den letzten Tagen keine Lust, vielleicht ist auch zu wenig passiert, aber das soll keine Ausrede sein.
In der Gemeinde arbeiten wir mit Volldampf am Budget für das nächste Jahr. Aus heutiger Sicht schaut es ganz gut aus. Wir können alle Projekte, die wir uns für 2007 vorgenommen haben, auch realisieren und finanzieren.
Persönlich bin ich noch etwas angeschlagen, immer ziemlich müde, aber das wird sich auch noch geben. Ich habe wieder einmal auf meine "Guten Vorsätze" zu Jahresbeginn geschaut, hätte ich besser nicht machen sollen. In Zukunft gibt es keine Vorsätze mehr!

02.10.2006:

Heute war nicht mein Tag: in der Früh in der Gemeinde zahlreiche Diskussionen, wie denn so ein Wahlergebnis passieren konnte. Ich habe auch keine Ahnung!
Später Empfang bei den Kollegen in der Bank mit einem schelmischen Grinsen, da sie dachten ich kneife heute.
Leider habe ich auch eine gute Flasche verloren, da ich gewettet habe, dass die ÖVP über 40 % erreicht. Na ja, so kann man sich täuschen.
Ich werde das Wetten in Zukunft lassen, werde mich wieder auf das konzentrieren, was ich kann. Wobei ich mir heute die Frage stelle, was kann ich eigentlich. Heute vermutlich nichts mehr, also werde ich wieder einmal bald ins Bett gehen und mich ordentlich ausschlafen, denn morgen ist wieder ein starker Tag mit Gemeindevorstand.

30.09.2006:

Ich bin ganz froh, dass morgen endlich die Nationalratswahl ist. Der Wahlkampf war zwar kurz, aber sehr intensiv und manchmal ganz schön tief. Aber die Verantwortlichen werden schon wissen, was sie tun.
Gestern am Nachmittag und heute habe ich vor unserem SPAR-Geschäft noch eine Verteilaktion gemacht und konnte so mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern über alles Mögliche sprechen. Der Grundtenor war bei den meisten positiv und lässt mich auf ein für meine Partei, die Österreichische Volkspartei mit unserem Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel, erfolgreiches Wahlergebnis hoffen. Wir haben unseren Beitrag geleistet, morgen sind die Wähler am Zug.
Eigentlich bin ich heute ganz schön müde. Ich werde mir am Abend aber noch einen oder zwei Kaffee gönnen und mich dann für die morgige Wahl endlich ausschlafen.

24.09.2006:

Nach der heutigen Wanderung, die 2 Stunden gedauert hat, bin ich ziemlich geschlaucht.
Das Wetter war für einen Wandertag heute fast zu schön, es waren einige Veranstaltungen (Wandertag Rosenau, Ortsbildmesse Hinderstoder, Bio-Fest in Pettenbach) und zahlreiche Landwirte waren bei der Feldarbeit. Aus diesen Gründen hatten wir heuer etwas weniger Teilnehmer als üblich, aber der Besuch war trotzdem zufriedenstellend.
Ich darf mich nich bei den fleißigen Helferinnen und Helfern bedanken, die mich von der Arbeit bei der Verköstigung verschont haben, da einige Blasen meine Füße zieren und ich mich nur schweren Schrittes vorwärts bewegen konnte.
Ich gehe davon aus, dass ich Morgen wieder fit bin, da ich einiges vor habe. Mehr davon in den nächsten Tagen.

23.09.2006:

Nach dieser anstrengenden Woche mit dem Ortsparteitag am Montag, habe ich mir wieder einmal einen Tag Auszeit genommen.
Ich war in Salzburg und habe mir die Straßen-Weltmeisterschaft im Radfahren angesehen. Es war eine tolle Veranstaltung mit tausenden Fans aus vielen Nationen und spannenden Entscheidungen.
Es hat mir wieder einmal ganz gut getan, mich ein wenig zurückzunehmen. Ich habe hoffentlich Energie für die nächste Woche, die die letzte vor der Nationalratswahl ist, getankt. Morgen geht es auf die Ortbildmesse nach Hinterstoder, am Nachmittag haben wir unseren ÖVP-Wandertag.

22.09.2006:

Heute Nachmittag fand ich im Gästebuch auf meiner Homepage eine „starke“ Eintragung. Ein gewisser „Heinz“ beleidigt mich ziemlich heftig (will die Worte nicht wiederholen – war tief).
Ich bin gerne bereit, sachlich zu diskutieren und stecke auch Kritik ein, aber persönliche Angriffe gehen mir nun doch zu weit. Normalerweise ignoriere ich eine derartige Eintragung, und beschäftige mich nicht mit DUMMEN Menschen.
Die ganze Geschichte hat mir jedoch keine Ruhe gelassen und daher habe ich am Abend mit einem guten Bekannten, der Psychiater ist, gesprochen und ihn gefragt, warum jemand so etwas macht.
Er hat dabei einige interessante Dinge erzählt: 1. der Name ist falsch (eh klar), 2. zu 99 % war das auch kein Mann (logisch), 3. muss der/diejenige krank (vermutlich eine gespaltene Persönlichkeit) sein und 4. aus meiner unmittelbaren Umgebung kommen (kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen).
Auf alle Fälle ist der/diejenige ziemlich feige und wird sich auch nicht mehr im Gästebuch verewigen.
Jetzt habe ich mich lange genug mit belanglosen Dingen beschäftigt, es gibt Wichtigeres in meinem Leben.

19.09.2006:

Der Ortsparteitag ist jetzt einen Tag vorbei und ich denke, es war eine runde Angelegenheit. Des Saal war voll, die Stimmung gut und auch unsere beiden Ehrengäste waren, so denke ich, zufrieden.
Ich bin heute zwar ziemlich erschöpft, aber auch zufrieden, dass alles so gut geklappt hat. Vor allem Dank der Mitarbeiter, die in den letzten Tagen fast alle ÖVP-Mitglieder besucht und eingeladen haben. Ohne diesen Einsatz wäre der Parteitag sicher kein Erfolg geworden.
In nicht einmal 2 Wochen haben wir die Nationalratswahl. Ich bin froh, wenn der Wahlkampf, der diesmal ziemlich "unschön" ist, vorbei ist.
Die Zeit ist derzeit für mich ziemlich stressig und aufreibend, mein Körper sagt es mir. Aber es kommen hoffentlich bald wieder bessere Zeiten.

12.09.2006:

Heute ist es wieder einmal ziemlich spät geworden, die Vorbereitungen auf den Ortsparteitag kommende Woche laufen auf Hochtouren. Wir wollen die meisten Parteimitglieder persönlich einladen und das dauert bei über 400 Mitgliedern.
Schön langsam geht mir die Luft aus, aber es sind noch einige Tage bis zu 18.9.
In den letzten Tagen hat mich ein Schicksal von 2 Einwanderern sehr getroffen: ein Ehepaar, der Mann ist Grieche (Arzt), die Frau Serbin (Krankenschwester) haben in Griechenland keine Arbeit bekommen und sind nun nach Ried im Traunkreis, wo sie Bekannte haben, ausgewandert. Hier haben sie natürlich im Moment auch keine Arbeit bekommen, benötigen aber das Notwendigste für sich und die beiden minderjährigen Kinder.
Ich hoffe ich konnte ihnen en wenig helfen, da sie derzeit wirklich nichts außer Schwierigkeiten haben.
Persönlich geht es mir derzeit etwas stressig, aber ich hoffe, das wird sich nach den Nationalratswahlen wieder legen.

26.08.2006:

Der gestrige Abend hat meine Erwartungen übertroffen: Mike Supancic ist ein hervorragender Kabarettist, der eine Spitzenshow gemacht hat. Die zahlreichen Zuseher waren begeistert.
Die After-Show-Party dauerte bis in den Morgen und soll mit einer Eierspeis geendet und ihren Höhepunkt gefunden haben.
Heute war für mich großteils "ruhen" angesagt. Am Vormittag haben wir im Stadl aufgeräumt, den Nachmittag habe ich fast zur Gänze mit geschlossenen Augen verbracht, auch etwas schönes und erholsames.
Die Vorbereitungen für das nächstjährige "Kabarett im Stadl" haben bereits begonnen. Wir werden versuchen, wiederum ein großes österreichisches Kabaretttalent im Stadl in Zenndorf zu präsentieren!

25.08.2006:

Noch zwei Stunden bis zum Kabarett. Die Nervosität, die mich in den letzten Jahren bei dieser Veranstaltung überkommen hat, habe ich heuer nicht, da Hannes Schmidler heuer alles perfekt organisiert hat. Erfreulich ist auch die Tatsache, dass wir ausverkauft sind.
Das Wetter passt ebenfalls und so freue ich mich auf den heutigen Abend ganz besonders. Ich hoffe, dass auch unsere Besucher zufrieden sein werden.

12.08.2006:

Heute habe ich mir trotz Regenwetter einen Tag für mein Hobby, das Fischen, gegönnt.
Obwohl es den ganzen Tag geregnet hat, die Temperaturen sehr niedrig waren und ich über den Fangerfolg den Mantel des Schweigens breite, war es für mich ein Tag der Erholung.
Beim Fischen ist es für mich nicht wichtig, dass ich einen riesigen Karpfen oder Hecht fange, sondern für mich bedeutet dies Ruhe, Entspannung ohne Stress und Hektik, einfach nur die Natur genießen und manchmal auch vor sich hin dösen. Für viele unverständlich, für mich Lebenselexier!

02.08.2006:

Heute ist ein guter Freund und langjähriger, lieber Arbeitskollege von mir gestorben. Er hat bis am letzten Tag gehofft, von seiner Krankheit geheilt zu werden. Leider war die Hoffnung umsonst. Das tut sehr weh, macht mich unendlich traurig und betroffen.
Er war ein Mensch, den man gerne haben musste, der nur das „Gute“ in den Mitmenschen sah, stets fröhlich und immer einen Scherz auf den Lippen. Sein Lachen, seine Stimme, seine Freundschaft, seine Gegenwart werden mir immer fehlen.

25.07.2006:

Dass ich über einen Monat keine Eintragung geschrieben habe, heisst nicht, dass nichts passiert ist, sondern mir macht auch diese enorme Hitze, die wir schon seit Wochen haben, zu schaffen (ist doch eine gute Ausrede oder?).
In einigen Bereichen ist in den letzten Wochen sehr viel geschehen: so wurde z.B. das Feuerwehrhaus in Voitsdorf bereits eingedeckt, eine tolle Leistung der zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer.
Aus Gemeindesicht ist die Ehrung verdienter Mitbürger zu erwähnen. Die Veranstaltung musste zwar zweimal verschoben werden, es wurde aber letztendlich trotz Gewitter ein schöner Event.
Die Bauverhandlung der Styria für den Neubau von 18 Mietwohnungen ist bereits durchgeführt worden und hat keine Probleme ergeben. Das Gebäude iot optisch gefällig, die Wohnungen gibt es in verschiedenen Größen mit Tiefgaragenplatz.
Die Bauverhandlung über den Bau von "Betreuten Wohnungen" wird am 9. August stattfinden.
Wie oben geschrieben, persönlich macht mir die Hitze zu schaffen, aber das hat auch etwas Gutes: Schnupfen oder Verkühlung gibt es schon länger nicht mehr.

18.06.2006:

So, und mit dem heutigen Tag ist mein Urlaub wieder vorbei. Ich habe mich - hoffentlich - zwar ein wenig erholt, aber die Zeit vergeht viel zu schnell.
In der letzten Woche haben die beiden Wohnungsgesellschaften, die in absehbarer Zeit in unserer Gemeinde bauen wollen, ihre Projekte vorgestellt. Durchaus interessante Wohnungen in allen Größenordnungen, die den Wohnungsbedarf in der Gemeinde für die nächste Zeit decken werden.
In der kommenden Woche haben wir eine Besprechung mit den Land OÖ über eine mögliche Trassenführung der angedachten Umfahrung Voitsdorf.
Am Donnerstag bei der Bürgermeisterkonferenz in Steinbach/Steyr wird mich unser Vize-Bürgermeister Leopold Leitenmayr vertreten.
Für unser Petersfeuer am nächsten Freitag wünsche ich mir einen so schönen Tag wie heute.
Bei meinem Kampfgewicht ist die Tendenz leider wieder steigend, ich hoffe, das ist nur urlaubsbedingt und hört jetzt wieder auf!!

09.06.2006:

Diese Woche war ich auf Urlaub, habe aber doch an einigen Terminen in der Gemeinde teilgenommen.
Der wichtigste Termin aus Gemeindesicht war die gewerberechtliche Verhandlung des in Autobahnnähe beabsichtigen Hotelbaues. Es ist geplant, ein Hotel mit 44 Zimmern und 88 Betten zu errichten. Eine tolle Sache für unsere Gemeinde. Wenn alle Bewilligungen vorliegen, sollte heuer noch mit den Bauarbeiten begonnen werden.
Die Firma Waser, die ebenfalls in unmittelbarer Nähe einen Neubau errichtet, hat bereits mit den Arbeiten begonnen.
Gestern war ich bei der Verleihung des "Goldenen Ehrenzeichens" des Landes OÖ an Herrn Dr. Helmut Hubner, der seinen Wohnsitz in unserer Gemeinde hat.
Für nächste Woche ist wieder - soferne möglich - Urlaub und Erholung angesagt.

03.06.2006:

Die letzten beiden Tage war ich mit den Gemeindebediensteten auf Betriebsausflug.
Trotz des Schlechtwetters mit Dauerregen war es doch ein interessanter Ausflug ins östliche Niederösterreich und Burgenland.
Gestern besuchten wir die beinahe unbekannte herrliche Schloßanlage von "Schoß Hof" in der Nähe von Hainburg an der slowakischen Grenze. Diese größte außerstädtische Schloßanlage wird war dem Verfall preisgegeben und wird seit ca. 20 Jahren ronoviert und ist schon jetzt mit den herrlichen Gartenanlagen sehenswert (Foto unter "Galerie),
Am Nachmittag besuchten wir den Winzerort Gols mit einer Weinverkostung im Weingut Weiß.
Den Abend verbrachten wir in Eisenstadt
Der heutige Samstag begann mit einer Führung vom Kalvarienberg bis zu Schloß Esterhazy, der Touristenattraktion von Eisenstadt.
Da der Nachmittag nichts Gutes verhieß, haben wir beschlossen mit dem Besuch des Factory-Outlet-Centers in Parndorf den Ausflug zu beeenden.

28.05.2006:

Nach einigen Wochen finde ich wieder einmal Zeit etwas ins "Diary" zu schreiben.
In den letzten Wochen hat mich eine ziemliche Verkühlung geplagt, die noch immer nicht zur Gänze verschwunden ist, den Husten (natürlich auch vom Rauchen) gibt es noch.
Aber das Leben in der Gemeinde ging trotz meines zeitweiligen Ausfalles weiter.
So wurde die Finanzierung des Um- und Erweiterungsbaues des Feuerwehr- und Musikheimes in Voitsdorf endgültig beschlossen. Da wir eine großzügige weitere Bedarfszuweisung des Landes OÖ erhalten, der Gemeindeanteil in etwa wie vorgesehen sein, ist es meines Erachtens eine gute Finanzierung, die auch für die Gemeinde leistbar ist .
Übrigens hat diese Finanzierung nichts mit der etwaigen Anschaffung von Feuerwehrfahrzeugen zu tun, wie es leider in gewissen Kreisen kolportiert wird. Bei der Besprechung mit Landesrat Dr. Stockinger haben wir die beabsichtigten Anschaffungen besprochen und werden, falls der Gemeinderat zustimmt, im nächsten Jahr dafür Bedarfszuweisungen beantragen.
Nächste Woche werden wir die Situation für die Nachmittagsbetreuung im Kindergarten bzw. Hortbetreuung besprechen. Leider ist das Interesse speziell für die Nachmittagsbetreuung im Kindergarten nicht sehr groß.
Kommenden Freitag und Samstag fahren wir von der Gemeinde aus auf Betriebsurlaub ins Burgenland. Ich hoffe, dass sich bis dahin das Wetter bessern wird.

08.05.2006:

Seit gestern hat mich zum x-ten mal in diesem Jahr der Schnupfen- oder Grippevirus erwischt. Die Nase rinnt fürchtetlich, der Kopf schmerzt, der Husten ist enorm (ob von der Verkühlung oder vom Rauchen sei dahingestellt!). Auf alle Fälle muß ich mir eine Auszeit nehmen, da an ein "normales" Arbeiten nicht zu denken ist. Ich hoffe, dass dieser Zustand nicht zu lange andauert und ich bald wieder auf den Füßen bin.

05.05.2006:

Eigentlich hatte ich diese Woche, wie 2 Eintragungen im Gästebuch bestätigen, Urlaub.
Es war mir jedoch wichtig, dass einige Projekte vorangetrieben werden: zum Einen der Um- und Ausbau des Feuerwehr- und Musikheimes in Voitsdorf, für den eine Gemeinderatsitzung am 11.5.2006 stattfindet, damit die erforderlichen Arbeiten beauftragt werden können und Ende Mai endlich begonnen werden kann.
Zum Anderen die Lärmbelästigung durch den Verkehr an der B138 in Großendorf.
Hier gab es vorerst leider keine befriedigende Lösung, ich werde versuchen zumindest einen Lärmminderung durch eine Tempobeschränkung auf 50 km/h zu erreichen.
Dann werden wir man sehen, ob diese Beschränkung auch eingehalten und der Lärm reduziert wird

01.05.2006:

Gestern Abend ist mir ein riesiger Stein vom Herzen gefallen: Landesrat Dr. Stockinger überreichte mir ein Schreiben, dass wir zusätzliche Mitteln des Landes OÖ. für den Umbau des Feuerwehr- und Musikheimes erhalten. Diese Finanzspritze war erforderlich, um nicht die Gemeindefinanzen über Gebühr zu strapazieren.
Das letzte Wochenende war in unserer Gemeinde geprägt von Maibaumfeiern, wobei das Unglück in Großendorf die Feiern getrübt hat. Ich wünsche dem jungen Florian alles Gute und baldige Genesung!

23.04.2006:

In der letzten Woche haben wir die Angebote für die Installationsarbeiten für den Umbau des Feuerwehr- und Musikheimes erhalten. Erfreulicherweise sind die - noch ungeprüften - Summen doch um einiges niedriger, als wir erwartet haben. Einer der Gründe ist die Reduktion des Ausschreibungsumfanges auf das unbedingt Notwendige. Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit bei der FF Voitsdorf und dem MV Voitsdorf für ihr Verständnis bedanken.
Schöne Ansichten gab es letzten Donnerstag bei der Blumenschmuckatkion des Jahres 2005 gesehen. Es ist schon bewundernswert, mit wie viel Mühe und Liebe die Blumen und Gartenanlagen bei den Häusern gepflegt werden. Ich möchte mich bei allen bedanken, die bei der Aktion jedes Jahr mitmachen und sie gleichzeitig ersuchen, auch in Zukunft so eifrig mit zu tun.
Heute findet im Römerfeld in Windischgarsten der Bläsertag mit dem Wertungsspiel statt. Ich wünsche beiden Kapellen, dem Musikverein Ried im Traunkreis und der Feuerwehr- und Trachtenkapelle Voitsdorf dabei viel Erfolg! Ich kann mir leider das Wertungsspiel nicht anhören, da ich heute bei einer Geburtstagsveranstaltung einer Riederin eingeladen bin.
Bedauerlicherweise ist das Gastspiel unserer Tischtennismannschaft in der 1. Landesliga in dieser Woche zu Ende gegangen. Mit nur einem Punkt Unterschied haben sie den Klassenerhalt nicht geschaft und müssen absteigen. Ich bin aber überzeugt, das die Mannschaft im nächsten Jahr wieder einen Anlauf zum Aufstieg machen wird. Alles Gute für die Zukunft!

17.04.2006:

Über eine Woche ist bereits seit meiner letzten Eintragung vergangen. Die Karwoche war wie zu erwarten etwas ruhiger.
Morgen geht jedoch der Alltag in der Gemeinde wieder los: mit Spannung erwarten wir die Angebote für die Installationsarbeiten beim Feuerwehr- und Musikheim, damit wir so ziemlich genau sehen, wie wir mit den Kosen liegen.
Morgen Abend gibt es die erste Veranstaltung der "Fresh Ideas" wo ich mir wie der Titel schon sagt, neue Ideen unserer hoffentlich zahlreich kommenden Jugendlichen erwarte.
Einige Leute haben sich vorige Woche auch über den unsauberen Zustand im Ort beschwert. Ich hoffe, dass die Arbeiten vor Ostern noch ausgereicht haben, um ein ordentliches Ortbild herzustellen. Bezüglich der Blumen im und vor dem Gemeindeamt war das Wetter wirklich nicht danach. Unsere MitarbeiterInnen bemühen sich und geben für die Gemeinde das Beste, aber gegen das schlechte Wetter kann man nichts machen.
Ich habe diese Woche meine dritte Verkühlung in diesem Jahr überstanden und hoffe, dass es damit jetzt für heuer genug ist!

06.04.2006:

Die letzten Tage verliefen ziemlich hektisch: die Angelegenheit des Um- und Ausbau des Feuerwehr- und Musikheimes hat uns auf der Gemeinde in den letzten Tagen ziemlich beansprucht, da wir versuchen, die Angelegenheit möglichst rasch abzuwickeln, damit der Baubeginn noch im Mai erfolgen kann. Wir haben am Dienstag bereits die erforderlichen Unterlagen an das Land OÖ gesandt, mit dem Erfolg, dass wir bereits zum ehest möglichen Termin, das ist der 25. April, vorsprechen können. Ich hoffe, dass sich bis dahin die Wogen etwas geglättet haben, wieder Sachlichkeit einkehrt und wir alle anschließend eine vernünftige Lösung erzielen werden. Was mich aber besonders freut ist, dass der Gemeinderat einstimmig beschlossen hat, 5 Bürger aufgrund ihrer Verdienste zu ehren. Es sind dies: Gerhard Kremaier, Karl Krennhuber, Friedrich Zaunmair und Alois Zorn, die die "Goldene Verdienstmedaille" erhalten, sowie Ernst Achleitner, der die "Silberne Verdienstmedaille" erhält. Ich darf allen sehr herzlich zu der verdienten Ehrung gratulieren. Persönlich habe ich in den letzten Tagen die Grenzen meines Körpers aufgezeigt bekommen. Ich werde versuchen, etwas kürzer zu treten, was aber nicht heißen soll, dass ich mit weniger Engagement an die vor uns liegenden Aufgaben heran gehen werde.

31.03.2006:

Bei der gestrigen Gemeinderatsitzung habe ich die Auftragsvergaben für den Um- und Ausbau des Feuerwehr- und Musikheimes von der Tagesordnung genommmen. Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, war jedoch letztlich notwendig, um einerseits weitere Gespräche über die Finanzierung der Baues zu führen und andererseits einen breiten Konsens zu erreichen. Gleichfalls diese Woche habe ich Gespräche mit dem Land OÖ über die Lärmbelästigung an der B138 im Bereich Großendorf geführt. Es gibt 3 Möglichkeiten: Errichtung einer Lärmschutzwand, wobei die Mittel des Landes bis 2013 verplant sind, Unterstützung für den Einbau von Lärmschutzfenstern bzw. anstelle der bestehenden 70 km/h Beschränkung eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h, was eine Reduzierung um 3 DB bringen würde. Am 25. April 2006 ist eine Besprechung mit den betroffenen Anrainern angesetzt. Für das Wochenende wünsche ich mir schönes Wetter und zahlreiche Besucher der 1. Rieder Bauernfrühlings zu dem die Ortsbauernschaft und der Bauernbund einlädt. Ebenfalls sollte, sofern das Wetter passt, die Fußballsaison am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel gegen Steinhaus beginnen. Ich freue mich auch auf das Jugendkonzert der MV Ried am kommenden Sonntag.

26.03.2006:

In der letzten Woche waren wir bei einer Vorsprache bei LH Dr. Pühringer um eine finanzielle Unterstützung für die Neugestaltung des Schulgartens im Zusammenhang mit dem Abbruch des alten Gemeindeamtes zu erhalten. Seitens des Landes wurde uns Unterstützung zugesagt. Gleichfalls haben wir versucht, die Kosten für den Um- und Erweiterungsbau des Feuerwehr- und Musikheimes in Voitsdorf in geordnete Bahnen zu bringen, damit bei der Gemeinderatsitzung am 30.3.2006 die Aufträge vergeben werden können. Neben der Gemeinderatsitzung werden ich kommende Woche an einem Vortag über die neuen EU-Förderungen, das sogenannte LEADER ++ Programm teilnehmen, damit auch unsere Gemeinde in Hinkunft Fördermittel beanspruchen kann. In der kommenden "Kremstaler Rundschau" wird auch ein Sonderbericht über unsere Gemeinde enthalten sein. Ich bin schon gespannt!

16.03.2006:

Diese Woche und die letzte war geprägt von den Turbulenzen um die Insolvenz der "AMRO" Industrieanalgenbau, die für unsere Gemeinde neben dem Entfall der Kommunalsteuer auch Einbußen für die Wirtschaftstreibenden, seien dies Gastronomie, Tankstellen und Lebensmittelgeschäfte, die die Umsätze der Firma bzw. der Mitarbeiter verlieren. Ich hoffe, dass es noch Möglichkeiten der Weiterführung geben wird. Ein weiterer Schwerpunkt war die Angebotseröffnung für den Neubau des Feuerwehrzeug- und Musikhauses in Voitsdorf. Derzeit werden die Angebote von den Planern geprüft und ich hoffe bis nächste Woche an den Gemeinderat Vorschläge für die Vergabe der Arbeiten gemacht. Unerfreulich waren auch die Vandalenakte letzten Freitag, wobei die Verursacher rasch ausgeforscht werden konnten und die beiden eine Wiedergutmachung versprochen haben. Am kommenden Wochenende stehen 4 Jahreshauptversammlungen ins Haus. Ich hoffe, dass ich bis dahin die wieder zurück gekehrte Verkühlung anbringe.

04.03.2006:

Die letzten beiden Wochen waren von Seiten der Gemeinde etwas ruhiger. Ein Höhepunkt war sicherlich die Vernissage anläßlich der Ausstellung "Alte pflegen Alltag" in unserem Alten- und Pflegeheim. Doch jetzt ist es mit der Ruhe vorbei. Am kommenden Dienstag erhalten wir die Angebote für den Um- bzw. Erweiterungsbau des Feuerwehr- und Musikheimes in Voitsdorf. Wir sind alle auf die Angebotspreise gespannt. Ein interessante Veranstaltung der "Gesunden Gemeinde" findet kommenden Dienstag um 19:30 Uhr im Veranstaltungssaal der Gemeinde statt: Pater Friedl hält einen Vortrag zum Thema "Deine Beziehungen - deine halbe Gesundheit".

17.02.2006:

Unsere Gemeinde gehörte bis jetzt nicht zum "LEADER+"-Fördergebiet der EU. In einem Gespräch diese Woche mit dem Leiter des Regionalforums Steyr-Kirchdorf, Herrn D.I. Aigner, haben wir vereinbart, dass wir versuchen werden unsere Gemeinde bei dem Nachfolgeförderprogramm "LEADER++" unterzubringen. Das bedeutet für unsere Gemeinde in Zukunft für gewisse Projekte eine EU-Förderung. Wie bereits unter "NEWS" angeführt erhalten wir für unser Straßenbauprogramm in den nächsten 2 Jahren eine Förderung des Straßenbaureferates von LHStv. Hiesl in Höhe von 20 %. Das ist notwendig, damit wir unsere geplanten Projekte auch termingerecht durchführen können. Kommende Woche haben wir am Donnerstag eine Gemeindevorstandsitzung, bei der es unter anderem um die Nachbesetzung eines/einer AltenfachbetreuerIn sowie eine Reinigungskraft im Pflege- und Seniorenwohnheim geht. Der lästige Schnupfen hat sich verabschiedet und läßt mich hoffentlich für heuer in Ruhe.

11.02.2006:

Der Höhepunkt der abgelaufenen Woche war der gestrige "Bezirksbauernball" der von der Bauernschaft Ried im Traunkreis hervorragend organisiert war. Leider hat das Wetter nicht ganz mitgespielt, aber trotzdem kann man von einem guten Besuch sprechen. Angeblich sollen die Letzten gegen Samstag vormittag Kirchdorf verlassen haben. Letzte Woche haben wir auch die Vorstellungen der Kindergartenbeauftragten des Bezirkes für unseren Kindergarten gehört, die darauf hinausgehen, dass wir ab Anfang März wieder eine Integrationsgruppe mit drei Kindern haben werden. Die Mehrkosten betragen ca. € 10.000,--, für die Gemeinde ca. € 3.000,--, € 7.000,-- wird vom Land OÖ übernommen. In der kommenden Woche werden wir bei einer Vorsprache bei LHStv Hiesl versuchen, Zuschüsse des Landes zu unseren geplanten Straßenbauvorhaben zu erhalten. Außerdem führe ich morgen ein Gespräch mit dem Geschäftsführer des Regionalforums Steyr-Kirchdorf, damit auch Ried im Traunkreis in das EU Programm "LEADER +" kommt um für Projekte Förderungen aus dem EU-Topf zu erhalten. Persönlich quäle ich mich, wie jedes Jahr um diese Zeit, mit einem hartnäckigen Schnupfen ab, der sich hoffentlich bald verabschiedet.

03.02.2006:

Bei dem heutigen Gespräch mit den Fraktionsobmännern, an dem ich leider verhindert war, wurde eine meines Erachtens gute Lösung für den Bau eines Hauses für die Naturfreunde und den Siedlerverein gefunden. Es ist geplant, den Neubau an der nord-östlichen Grundgrenze unmittelbar neben dem Bauhof zu errichten, wobei die Zufahrtsmöglichkeit noch zu klären ist. Beim ÖAAB-Steuersprechtag, der gestern im Gasthaus Langeder abgehalten wurde, gab es für einige Rieder interessante Tipps unseres Finanzexperten Friedrich Reinisch, dem ich für sein Engagement herzlich danken möchte. Eine wichtige Entscheidung für den Kindergarten steht nächste Woche auf dem Programm: es wird zu klären sein, ob wir auch im nächsten Jahr wieder eine Integrationsgruppe im Gemeindekindergarten haben werden.

29.01.2006:

Die Ortsmeisterschaften 2006 im Eisstockschießen sind Geschichte. Es war eine tolle Veranstaltung ohne Verletzungen und ohne besondere Zwischenfälle. Die Besten haben gewonnen. Die Kälte steckt zwar vermutlich noch allen in den Knochen, aber für Eisschützen war es ein optimales Wetter. Freuen wir uns auf die Meisterschaften im nächsten Jahr! Nach so einem Tag, der viel Hektik und etwas Aufregung vor allem in der Vorbereitung mit sich bringt, nehme ich mir Zeit einen kurzen Tagesrückblick zu machen. Was bleibt von so einer Veranstaltung übrig, was können wir besser oder anders machen. Für mich ist es eine große Freude, dass sich 160 Riederinnen und Rieder an der Ortsmeisterschaft beteiligt haben. Ein schöner Erfolg, der zeigt, dass auch die Gemeinde mit diesem "Event" richtig liegt. Der Wermutstropfen ist, dass sich kein Verein aus dem Gemeindegebiet findet, der als Veranstalter auftritt. Mich freut es besonders, dass es keine Streitereien und Überehrgeizige gegeben hat, bei denen nur der Erfolg und der Sieg zählt. Für diese Meisterschaften gilt offenbar der olympische Gedanke "Dabei sein ist alles".

28.01.2006:

Heute wurden die Vorbereitungen für das Eisstockschießen beendet. Insgesamt haben sich 38 Mannschaften angemeldet. Eine Zahl die mich sehr freut, da wir mit dieser Veranstaltung offenbar auf dem richtigen Weg sind. Der Hauptverantwortliche Franz Wühl nimmt das alles sehr gelassen. Egal welche Anzahl an Mannschaften dabei ist, er hat immer einen Spielplan bereit. Ich möchte mich an dieser Stelle bei Franz für sein Engagement bedanken. Ich habe heute den Großteil der Präsentation unserer Gemeinde für den Bezirksbauernball am 10. Februar in Kirchdorf fertig gestellt. Es war ein Stück Arbeit, bis ich alle Fotos zusammen getragen hatte, aber ich bin beinahe fertig und werde Mitte der kommenden Woche unserem Bauernbundobmann, Gerhard Radinger, den Entwurf zeigen. Ich hoffe es wird passen. Für nächste Woche ist eigentlich nicht viel angesagt, es steht aber die Entscheidung mit den Gemeinderatsfraktionen an, wo der Standort für den Neubau der Naturfreunde bzw. des Siedlervereines am Bauhofgelände stehen soll.

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Heute Vormittag schaute es in unserer Gemeinde ziemlich gespenstisch aus:: die Geschäfte hatten geschlossen, die Häuser waren unbeleuchtet, ohne Strom. Es gab keinen Frühstückskaffee.
Der Orkan „Kyrill“ machte auch unserer Gemeinde zu schaffen, obwohl sich die Schäden – verglichen mit anderen Orten – in Grenzen hielten.
Als ich heute Morgen aufstand ging es mir wie vielen anderen: ich musste bei Kerzenlicht den Tag beginnen, eine interessante Erfahrung. Da merk man erst, wie abhängig wir vom Strom sind und wie gut es ist, wenn man jeden Tag dieselben Gewohnheiten hat.
Die Mitarbeiter des Gemeindeamtes habe ich zum Großteil nach Hause geschickt, da es keinen Sinn macht, ohne Licht und Computer zu arbeiten. Das Postamt haben wir offen gehalten.
Gegen Mittag hatten wir dann in unserer Gemeinde endlich wieder den heiß ersehnten Strom. Damit normalisierte sich das Gemeindeleben wieder halbwegs.