Ich erlaube mir auch ab und zu meine Ansichten und Meinungen zu bestimmten Vorkommnissen, Zuständen und aktuellen Entwicklungen zu veröffentlichen.

Neugebauer (03.01.2011):
Ich finde es gelinde gesagt ziemlich "stark" wenn ein frei gewählter Parlamentarier, wie Fritz Neugebauer, im Nationalrat für ein Gesetz stimmt, und dann eine Woche später, aus welchen Gründen auch immer, eine Klage eben dieses Gesetz einbringt.
Offenbar wissen unsere hohen Herren gar nicht, für oder gegen was sie stimmern?!

Gratiskindergarten für alle! (09.12.2008):
Jetzt ist es also heraus: nicht nur das letzte Kindergartenjahr soll gratis werden, sondern der Kindergartenbesuch soll für alle nichts mehr kosten. Und nicht nur das, die Kinder sollen auch gratis ein warmes Mittagessen erhalten! Eine gute Sache, für die ich natürlich auch bin!
Die Frage aber, die ich bereits vor einigen wochen gestellt habe, ist aber die gleiche: Wer soll das bezahlen! Der Bund, der derzeit nur mit Geld so um sich haut, das Land, das ohnehin eine angespannte finanzielle Situation hat, oder wieder die Gemeinden, bei denen es großteils ohnehin egal ist, ob sie ein paar zehntausend Euro mehr Abgang haben oder nicht!
Ich bin schon gespannt, was dabei heraus kommt!

'Retter von Lenzing' (02.12.2008):
Ich finde es wunderbar, wie sich unsere Landespolitiker um die Urheberrechte für die Rettung des Standortes der 'Lenzing AG' in Oberösterreich duellieren, und mit ganzseitigen Inseraten in den Medien darauf hinweisen, dass sie es waren, die „zuerst“ darauf hingewiesen haben.
Ich begrüße auch die Initiative für diesen oberösterreichischen Leitbetrieb, aber wäre es nicht besser, statt teuren Inseraten auch den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu helfen, die nicht das Glück haben bei Post, Telekom, ORF oder auch bei Lenizing zu arbeiten.
Ich habe zwar keine Ahnung, was solche Inserate kosten, aber ein paar Sozialpläne für die derzeit gekündigten ArbeitnehmmerInnen würden sich schon ausgehen……..

Neue Regierung (01.12.2008):
Morgen wird sie nun angelobt, unsere neue Regierung!
Ich hoffe, dass die neue Regierung besser wird, als das Regierungsprogramm, das nur vage Andeutungen macht, ohne konkrete Vorstellungen bzw. Lösungen zu den zahlreichen Aufgaben, die vor uns liegen.
Ich wünsche mir auch, dass es mit der neuen Regierung keinen Stillstand gibt, wie wir ihn schon so oft bei „Großen Koalitionen“ erlebt haben.
Und ich erwarte mir mit vor allem, dass gearbeitet und nicht gestritten wird!
Auf alle Fälle wünsche ich der neuen Regeierung viel Erfolg!

Gratiskindergartenjahr (09.11.2008):
Jetzt ist es offiziell: das letzt Kindergartenjahr ist – für die Eltern – kostenlos. Darauf haben sich die in Koalitionsverhandlungen befindlichen Parteien geeinigt. Diese neue Regelung wird von allen – auch von mehr – begrüßt.
Noch nicht klar ist aber, wer diese Kosten übernimmt!
Für unsere Gemeinde hieße das, Mehrkosten von ca. EUR 20.000,--. Die Gemeinde Ried im Traunkreis zahlt bereits jährlich ca. EUR 140.000,-- für den gemeindeeigenen Kindergarten.
Aufgrund der derzeitigen Finanzsituation der Gemeinden kann ich mir nicht vorstellen, dass die Gemeinden weiterhin belastet werden. Ich hoffe, dass diejenigen, die das festgelegt haben, auch die Kosten übernehmen!

Finanzielle Situation der Gemeinde (24.10.2008):
Der Gemeinderat hat in der Sitzung vom 16. Oktober 2008 den Nachtragsvoranschlag einstimmig beschlossen.
Das Jahr 2008 ist aus finanzieller Hinsicht für die Gemeinde ein sehr erfreuliches. Wir haben nicht budgetierte Mehreinnahmen aus der Kommunalsteuer aufgrund der ausgezeichneten Entwicklung unserer Betriebe in Höhe von ca. EUR 15.000,-- und wegen des guten Konjunktur höhere Einnahmen als angenommen aus Bundesertragsanteilen in Höhe von EUR 38.000,--.
Natürlich haben wir 2008 auch Mehrausgaben, z.B. durch die gestiegenen Zinsen einen erhöhten Zinsaufwand von EUR 25.000,-- oder Mehrkosten durch den Siedlungsstraßenbau in Höhe von EUR 40.000,--.
Das wird aus heutiger Sicht auf der Einnahmenseite im Jahr 2009 leider nicht so weiter gehen.
Die derzeitige Finanz- und Wirtschaftskrise wird auch mittelfristig Auswirkungen auf unsere Gemeinde haben. Durch die prognostizierte Verlangsamung des Wirtschaftswachstums bzw. durch die befürchtete Rezession, ist zu erwarten, dass die Einnahmen vor allem aus Einnahmen des Bundes nicht mehr so wie heuer (+ 8 %) steigen werden!
Auf der anderen Seite werden die Ausgaben vor allem für den Sozialhilfeverband und die Krankenanstalten überproportional steigen. Wir rechnen allein bei diesen beiden Positionen mit einer Erhöhung um EUR 100.000,-- für das Jahr 2009!
Auch ist noch unklar, wer für die Kosten des beschlossenen kostenlosen letzten Kindergartenjahres aufkommt. Sollte diese Kosten dann die Gemeinde tragen müssen, wären dies Mindereinnahmen in Höhe von ca. EUR 20.000,--, Weiters ist für das Jahr 2009 auch vorgesehen, dass aufgrund der hohen Inflation (+3,7 % im August) die Gebühren der Gemeinde im Jahr 2009 nicht erhöht werden. Das heißt für Ried im Traunkreis um EUR 30.000,-- weniger Einnahmen.
Auf der anderen Seite ist sehr erfreulich, dass die Bevölkerung unserer Gemeinde seit dem Jahr der letzten Volkszählung im Jahr 2001 um ca. 8 % gewachsen (Stichtag 31.10.2008) ist, während in Österreich das Bevölkerungswachstum nur 3,7 % betragen hat. Der Zuwachs im Bezirk Kirchdorf beträgt bescheidene 0,6 %. Wegen der überproportional gestiegenen Einwohnerzahl erwarten wir uns für 2009 höhere Ertragsanteile in Höhe von ca. EUR 50.000,--.
Unser oberstes Ziel bleibt nach wie vor ein ausgeglichenes Budget! Wir werden dies aus heutiger Sicht auch in den nächsten Jahren schaffen! Dabei hilft uns sicherlich die von allen Fraktionen im Gemeinderat mitgetragene vernünftige, nachhaltige Budgetpolitik in den letzten Jahren!
Deshalb können wir auch im Jahr 2009 die vorgesehenen Projekte durchführen und Anschaffungen tätigen!

Nationalratswahl08 (29.09.2008):
Der erste Schock ist überwunden, heute werden sicherlich seitens der ÖVP Analysen erstellt und wie ich hoffe Konsequenzen gezogen!
Die Gründe für dieses Ergebnis werden vermutlich vielfältig sein, aber der Hauptgrund ist sicherlich, dass die alte Regierung nicht gearbeitet, sondern nur gestritten hat.
Ich wollte so wie unser Landeshauptmann Dr. Pühringer diese Wahlen nicht, aber wir haben versucht das Beste daraus zu machen, ist nicht gelungen, aber wer weis wofür das gut ist.
Ich wünsche mir keine rot/blaue Regierung, aber für die ÖVP ist es vielleicht einmal ganz gut, in Demut in Opposition zu gehen!
Und die Personaldebatte in der ÖVP hat sicherlich schon vor den Wahlen begonnen, bin gespannt, was dabei heraus kommt!

Wahlversprechen 2008 (31.08.2008):
In genau 4 Wochen haben wir - wieder einmal - Nationalratswahlen.
Es ist schon seltsam, was jetzt alles noch vor den Wahlen passsieren soll: Änderung beim Pflegegeld, Hacklerregelung, Abschaffung der Studiengebühren, Senkung der Mehrwertsteuer bei Lebensmitteln und die Erhöhung der Familienbeihilfe.
Alles schöne Versprechungen! Ich bin nur gespannt, was alles kommen wird, vor allem, ob diese Änderungen auch zielführend sind! vor allem bei der Senkung der Mehrwertsteuer bin ich mir nicht sicher, ich bin schon gespannt, wenn die Aktionspreise nicht mehr 99 Cent sondern 94 Cent kosten werden. Wir werden ja sehen.
Ich hoffe aber vor allem nicht, dass wir in einigen Monaten die Rechnung präsentiert bekommen, und zur Finanzierung wegen des sinkenden Wirtschaftswachstums die Steuern und Abgaben erhöht werden müssen. Diese Zeiten hatten wir schon einmal in den 70-er Jahren.

Vorschläge (27.07.2008):
Eigentlich so könnte man denken, ist es gut, dass in nächster Zeit Nationalratswaheln vor der Tür stehen. Denn was man da alles an Vorschlägen für die Entlastung der Bürgerinnen und Bürger hört ist, um es mit einem Wort zu sagen - sensationell!
Da würde doch glatt jemand (vor der Wahl) seine Großmutter verkaufen, um eine Entlastung aus den Verteuerungen der letzten Monaten zu erreichen. Von einer Senkung der Mehrwertsteuer, Preisstopp bei den Lebensmitteln bis zu einem Mietstopp gibt es eine ganze Palette an Vorschlägen.
Leider bleibt es wie so oft nur bei den Worten, Taten habe ich bis jetzt keine vernommen! Dabei brauchen wir eine Entlastung jetzt und nicht erst irgendwann nach den Wahlen. Und wie so oft wird gerechnet und gerechnet und herauskommen werden wieder nur Alibihandlungen, dass man ja eh was vorgeschlagen hat, aber die anderen dagegen sind!
Da gefällt mir die Entlastungsoffensive des Landes OÖ, die konkrete Hilfe und Entlastung anbietet!

Neuwahlen (08.07.2008):
Keiner wollte sie, die Neuwahlen, aber besser ein Ende mit Schrecken!
Ich wll sie auch nicht, aber was bleibt uns über, als vermutlich im September neu zu wählen. Was dabei heraus kommt, steht in den Sternen.
Ich denke aber, dass die Entscheidung von Willi Molterer, diese Koalition zu beenden, richtig war. Denn es ist wirklich nichts mehr weiter gegangen, jeder war mit sich selbst so beschäftigt, dass vergessen worden ist, Politik für die Bürgerinnen und Bürger zu machen!
Eine Schuld zu suchen ist müßig, hier haben sich zwei getrennt, die - derzeit - nicht zueinander passen, obwohl es meiner Meinung nach die einzige Konstellation gewesen wäre, um die großen Aufgaben (Steuerreform, Gesundheitsreform, Pensionsregelung etc.) zu schaffen.
Aber wie sagte einst Franz Beckenbauer: 'Schaun mer mal'.

Benzinpreise (29.05.2008):
Es ist zwar schön, wenn das Pendlerpauschale und das Kilometergeld erhöht wird. Ich bin auch Pendler und fahre fast täglich mit dem Auto nach Linz. Trotzdem denke ich, dass das Ganze nur halbherzig und oberflächlich von unserer Regierung gemacht wurde, um eben irgend etwas gegen die hohen Benzinpreise zu tun!
Auf diejenigen, die es jedoch am meisten trifft, hat man vergessen: das sind einmal jene, die jetzt schon wenig verdienen und keine Lohnsteuer zahlen (das Pendlerpauschale verringert nur die Basis für die Lohnsteuer. Der, der mehr verdient hat auch mehr davon!) und vor allem die Familien, die es wie immer doppelt schmerzlich trifft.
Wirklich effizient wäre nur eine Senkung des Benzin-/Dieselpreises, durch eine Reduktion des Steueranteiles, da dieser noch immer zwischen 40 % (Diesel) und 48 % (Super-Benzin) beträgt. Die Mehreinnahmen für den Staat durch die Preistreiberei beträgt angeblich 500 Mio Euro!
Eine Rücknahme der im Vorjahr vorgenommenen Erhöhung der Mineralölsteuer wäre ein 1. Schritt in die richtige Richtung.
Und natürlich wäre unsere Regierung auch gefordert, eine Verbesserung des offentlichen Verkehrs durchzuführen, aber da schlafen ja einige! Damit wären die Brügerinnen und Bürger entlastet und für den Klimaschutz wäre es auch die richtige Richtung!

Gesundheitsreform (27.05.2008):
Jeden Tag glaube ich mehr, dass die neue Gesundheitsreform der Schritt in die richtige Richtung ist.
Ich kenne mich zwar nicht gut aus, aber da sich fast alle darüber aufregen, muss die Reform in Ordnung sein!
Ich bin sicherlich kein großer Fan unserer Minister Kdolsky und Buchinger, aber von den Änderungen bei den Medikamenten kann ich ein Lied singen:
Ich darf seit ca. 12 Jahren Dauermedikamente einnehmen. In diesem Zeitraum hat mir mein Arzt 4 x für ein und dieselbe Behandlung andere Medikamente vorgeschrieben. Als er ein Medikament, das mir sehr gut getan hat, gegen ein anderes, wo die Nebenwirkungen ziemlich heftig beschrieben wurden, ausgetauscht hat, bekam ich auf meine Bedanken zur Antwort: "Auch wenn du bei Schokolade die Nebenwirkungen aufschreiben würdest, hättest du dieselben wie beim neuen Medikament!".
Ich kenne bis heute den Grund für die Änderungen nicht, durfte sie aber hinnehmen! Also es geht doch!

Steuerreform schon 2009 (25.02.2008):
Ausnahmsweise bin ich mit Bundeskanzler Gusenbauer einer Meinung: die Steuerreform sollte 2009 kommen! Und in einem sind sich alle einig: der Faktor "Arbeit" muss entlastet werden!
Nach meinen Informationen ist die Lohnsteuer von 2006 auf 2007 von ca. 18,090 Mrd. Euro um ca. 1,6 Mrd. Euro auf ca. 19.7 Mrd. Euro gestiegen und wird heuer laut Prognosen wegen der guten Lohn- und Gehaltsabschlüsse um mindestens denselben Betrag steigen.
Das heißt, alleine die unselbständig Erwerbstätigen haben 2007 und werden 2008 um mehr als die angekündigten 3 Mrd. Euro Entlastung Lohnsteuer mehr bezahlt. 2009 kommt dann noch als Draufgabe. Es ist also höchste Zeit, dass mit der Lohnsteuer etwas passiert, dass sie gesenkt wird. Wer um wie viel zu entlasten ist, kann ich nicht beurteilen, da ich kein Steuerexperte bin.
Voraussetzung für mich wäre jedoch das so genannte „Familiensplitting“: „Familiensplitting“ bezeichnet eine Besteuerungsmethode, bei der das Einkommen einer unterhaltspflichtigen Erwerbsperson nicht bei ihr selbst, sondern - soweit die Unterhaltspflicht reicht - beim unterhaltsberechtigten Familienmitglied versteuert wird. In Steuersystemen mit Progression, bei denen der Steuersatz mit der nominalen Einkommenshöhe wächst, wird dadurch im Ergebnis die Steuerlast gesenkt.
Es ist nämlich für mich nicht einzusehen und nachvollziehbar, dass ein Alleinstehender, der brutto z.B. 1.500,-- Euro verdient, dieselbe Lohnsteuer bezahlt, wie ein Familienvater, der eine Familie mit zwei oder mehr Kindern zu ernähren hat. Das gehört geändert und zwar in ein steuerfreies Existenzminimum pro Familienmitglied. Über die Höhe kann man diskutieren.
Mir ist bekannt, dass diese Form der Besteuerung bei "rot" und "grün" nicht gut ankommt, aber gerecht wäre es! Denn eines ist, so glaube ich jedem bewusst: Kinder dürfen keine finanzielle Belastung darstellen. Und die ewigen Förderungen und Beihilfen auf Antrag sind meiner Meinung nach nicht der Weisheit letzter Schluss.
Wenn wir klug sind, erhalten wir beides: Steuerreform und "Familiensplitting"!

Weihnachtswünsche (24.12.2007):
Ich wünsche dir zur Weihnachtszeit,
ein Päckchen voll Gelassenheit!
die dir die Weihnachtstage retten,
die Wogen voller Hektik glätten.

Ich wünsche dir zur Weihnachtszeit,
ein Päckchen voll Besinnlichkeit!
die dich die Werte lässt erkennen,
um sie beim wahren Wort zu nennen.

Ich wünsche dir zur Weihnachtszeit,
ein Päckchen voller Herzlichkeit!
die dir dein Leben heller macht,
wenn auch die Sonne mal nicht lacht.

Ich wünsche dir zur Weihnachtszeit,
ein Päckchen voll Zufriedenheit!
die deine Wünsche fokussiert,
auf Wesentliches reduziert.

Ich wünsche dir zur Weihnachtszeit,
ein Päckchen voller Menschlichkeit!
die deine Seele sanft berührt,
zu guten Taten dich verführt.

Was jetzt zu wünschen übrig bliebe?
ein Päckchen voller Menschenliebe!
nicht nur, zur Weihnachtsherrlichkeit
ich wünsch dir’s für die ganze Zeit.

'Kranke' Kassen (01.12.2007):
Eigentlich wundert mich gar nichts mehr:
Auf der einen Seite werden ohne ersichtlichen Grund - nur weil offenbar die Farbe nicht passt - in verstaatlichten Betrieben wie der ASFINAG Manager mit insgsamt über 2 Mio. Abfertigung in die Wüste geschickt, auf der anderen Seite teilen uns die Chefs der Wiener und Niederösterreichischen Gebietskrankenkassen mit, dass beiden Kassen mehr oder weniger Pleite sind. Dies mit dem Zusatz, dass jetzt gespart werden muss.
Es ist leicht das Geld anderer auszugeben und auch leicht, wenn es eng wird, nach der Politik zu schreien.
Warum funktioniert es bei der Oberösterreichischen Gebietkrankenkasse? Weil hier vernünftige Leute am Werk sind, die nicht immer allen alles Recht machen wollen!
Vermutlich wird es unter dem Deckmantel der nicht mehr liquiden Kassen eine Erhöhung der Sozialversicherngsbeiträge geben, so wie es zum Schutz unserer Trafikanten vor den Zigarettenimporten eine Erhöhung der Zigarettenpreise geben wird! Ein tolles Rezept!
Vielleicht sollte man auch hier einmal über die zuständigen Herren nachdenken!

45 Jahre sind - offenbar nicht - genug! (16.10.2007):
Die heutige Vereinbarung von Minister Bartenstein ist für mich völlig unkzeptabel.
Während beim heurigen ÖVP Bundesparteitag die Verlägerung der sogenannten "Hacklerregelung" beschlossen wurde, legt sich der "Arbeitsminsiter" Bartenstein quer.
Ich denke, dass 45 Jahre in der Arbeitswelt für alle genug sind und damit auch die vernünftige Regelung auch weiterhin gelten soll.
Es ist natürlich ein großer Unterschied, ob ich den Großteil meines Lebens als Firmenchef und Bundesminster hinter mich gebracht habe, oder ob ich 45 Jahre dem harten Berufsalltag mit all seinen Schwierigkeiten und Problemen ausgesetzt bin.
Der Herr Minsiter mag vielleicht bis 70 oder länger arbeiten, aber den "wirklichen" Arbeitern sind nicht mehr als 45 Jahre zuzumuten.
Ich schließe mich der Meinung unseres LHStv. Franz Hiesl an: "Hier ist noch nicht das letzte Wort gesprochen!".
Ich hoffe, dass hier bald Vernunft und Realitätssinn einkehrt!

Quo vadis ÖGB (09.09.2007):
Meine Verwunderung ist groß!
Ich bin seit über 20 Jahren Mitglied des Österreichischen Gewerkschaftsbundes. Aus Überzeugung, weil ich denke, dass die Anliegen der Arbeitnehmer im Prinzip besser durch eine große Solidaritätsgemeinschaft vertreten werden können, als duch Einzelne.
Aber die Vorkommnisse der letzten Tage lassen mich zweifeln:
Da wird der ehemalige Präsident, der das gesamte Gewerkschaftsvermögen in den Sand gesetzt hat, äußerst günstig in einer Penthauswohnung des ÖGB jahrzehntelang logiert hat und noch die Frechheit besitzt und Abfertigungs- und Pensionansprüche von über EUR 800.000,-- einklagt, angeblich nicht fristgerecht entlassen,
Meine verantworltichen Herren vom ÖGB: Ich denke ihr werdet jeden Tag x-fach mit derartigen Entlassungen konfrontiert und gerade ihr solltet wissen wann, wie und wo jemand, der so viel Schaden angerichtet hat wie Fritz Verzetnitsch, fristlos entlassen werden kann!
Ich hab, wie gesagt, meine Zweifel!

Energie AG (18.07.2007):
Das Thema "Verkauf von Anteilen der Energie AG über die Börse" wurde schon zur Genüge diskutiert und debattiert.
Was mich aufregt, ist aber die Tatsache dass durch die SPÖ suggeriert wird, dass diese Teilprivatisierung die Gesundheit der Bevölkerung gefährden kann, indem geschrieben wird:
Zitat: "Was hat die Energie AG mit Rinderpest oder Vogelgrippe zu tun? Mehr als viele vielleicht glauben möchten: Eine Tochterfirma der Energie AG ist für Tierkörperverwertung und damit auch für die Seuchenprävention zuständig.
Mit dem Börsegang der Energie AG(vormals OKA) droht nicht nur Gefahr für unser Wasser und für die Stromversorgung in Oberösterreich, sondern auch auf die Gesundheit und die Hygiene im Land kann es negative Auswirkungen geben. (Zitat Ende).
Für mich ist das der Tiefpunkt oder besser gesagt der Höhepunkt der Polemik, der in diesem Fall betrieben wird. Ich halte das Spiel mit den Ängsten der Bevölkerung für unsachlich, unerträglich, für letztklassig. Ich hoffe, dass diesen Herren die Rechnung präsentiert wird!

Wer braucht längere Ladenöffnungzeiten (10.02.2007):
Voraussichtlich im heurigen Sommer sollen die Ladenöffnungszeiten ausgeweitet werden. Die Geschäfte dürfen dann länger offen halten, und zwar von 6 - 21 an Werktagen und bis 18 Uhr an den Samstagen. Ich frage mich, wer außer Handelsketten und großen Einkaufzentren diese Öffnungszeiten braucht? Ich habe in den letzten Tagen mit zahlreichen Leuten über diese Ausweitung der Öffnungszeiten gesprochen, aber keiner will sie eigentlich haben, auch nicht unsere örtlichen Unternehmer. Wir in den kleinen Landgemeinen kämpfen um die Erhaltung unserer Nahversorger. Mit derartigen Öffnungszeiten wird genau diesen aber enorm geschadet, denn natürlich wird der eine oder andere die Möglichkeiten, aus welchen Gründen auch immer, nutzen und damit fließt weitere Kaufkraft von den kleinen Gemeinden in die Ballungsräume. Und selbstverständlich hat das Ganze auch eine soziale Komponente: ich denke da an die zahlreichen Mütter, die bis spät am Abend ihre Arbeit machen dürfen, während sie ihre Kinder irgendwo "unterbringen" müssen. Im deutschen Bundesland Hessen gibt es seit 1.12.2006 ähnliche Öffnungszeiten, wie sie bei uns kommen sollen. Dazu 2 Überschriften des "Hessischen Rundfunks": 1.2.2006: "Vorhang auf zur neuen hessischen Einkaufswelt: Seit Freitag kennt der Ladenschluss an Werktagen keine Grenzen mehr. Und der Einzelhandel macht - widerwillig - mit. 1.2.2007: Einkaufen im Mondschein - das reizt den Großteil der Hessen offenbar nicht. Während in der Weihnachtszeit nach 20 Uhr einiges los war in den Geschäften, stehen sich jetzt die Verkäuferinnen in den Abendstunden die Beine in den Bauch - besonders in ländlichen Regionen. Brauchen wir das?

Dalai Lama: Gedanken zum neuen Jahr (01.01.2007):
Berücksichtige, dass grosse Liebe und grosse Leistungen/Ziele mit hohem Risiko verbunden sind.
Wenn du einmal verlierst, vergiss nicht die Lektion, die du lernen durftest.
Folge den drei R’s: Respekt für dich selbst, Respekt für andere, Respekt für all deine Handlungen
Vergiss nie, dass, wenn du einmal etwas nicht bekommst oder erreichst, es manchmal ein glücklicher Zufall sein kann.
Lasse nie eine kleine Auseinandersetzung eine grosse Freundschaft verletzen.
Wenn du bemerkst, dass du einen Fehler gemacht hast, unternimm sofort etwas, diesen Fehler zu korrigieren.
Verbringe einige Zeit am Tag alleine.
Sei offen für Veränderungen, aber verliere nicht deine inneren Werte.
Vergiss nie, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.
Lebe ein gutes, ehrenhaftes Leben und dann wenn du älter wirst und zurückdenkst, wirst du es ein zweites Mal geniessen dürfen.
Eine liebenswerte Atmosphäre zu Hause ist die Basis für dein Leben
Behandle Unstimmigkeiten mit dir Nahestehenden immer nur mit der aktuellen Situation und bringe nicht die Vergangenheit auf den Tisch.
Teile dein Wissen mit anderen, es ist ein Weg zur Unsterblichkeit.
Gehe behutsam mit der Erde um.
Einmal im Jahr solltest du dorthin gehen, wo du niemals zuvor warst.
Vergiss nicht, dass die beste Beziehung die ist, wo eure Liebe füreinander, euer Bedürfnis einander zu brauchen, übersteigt.
Beurteile deinen Erfolg daran, was du aufgeben musstest, um ihn zu bekommen.
Versuche dich der Liebe mit entspannter Hingabe zu nähern.

Gemeinde hat Hausaufgaben erledigt (30.12.2006):
Drei wesentliche Faktoren sollten die Gemeindepolitik prägen: ein ausgeglichener Haushalt, Realisierung der Projekte und positive Gemeindebetriebe.
All dies haben wir im abgelaufenen Jahr erreicht:
Der Haushalt ist wie zu erwarten ausgeglichen, die Projekte wurden in der vorgesehenen Zeit begonnen und fertig gestellt, auch die Finanzierung ist gesichert und mit Ausnahme des Kindergartens, der 2006 einen Abgang von € 135.000,-- erwirtschaften wird, sind alle Gemeindebetriebe - Altenheim, Wasser, Kanal - ausgeglichen.
Erfreulicherweise ist dies ohne größere Gebührenerhöhungen passiert.
Auf dieser Basis ist auch ein vernünftiges Arbeiten in Zukunft möglich!
Ich darf mich bei allen, die zum Gelingen beigetragen haben, sehr herzlich bedanken!

Was mich freut! (20.10.2006):
Die gestrige Gemeinderatsitzung war wieder ein Beispiel wie gut in unserer Gemeinde, sprich im Gemeinderat gearbeitet wird: da gab es konstruktive Diskussionen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten, nur einstimmige Beschlüsse und das Klima im Gemeinderat möchte ich auch als ausgezeichnet beschreiben.
Nach der Sitzung ging ein Großteil der Mandatare noch gemeinsam ins Gasthaus. Ein Zeichen, dass sich die Gemeinderäte auch abseits der Politik gut unterhalten können.
Natürlich gibt es teilweise inhaltliche Differenzen, sind wir nicht immer einer Meinung. Das liegt in der Natur der Sache, aber trotzdem „können“ wir miteinander.
Das macht mich schon ein wenig stolz, denn das Klima ist in zahlreichen anderen Gemeinden nicht so gut.

Falsche Freundschaft (13.10.2006):
Welch unschönes Wort,aber es trifft den Nagel auf den Kopf.
Ich mag es nicht, wenn Menschen verlogen, arrogant sind, Selbstverliebtheit und krankhaften Neid an den Tag legen, ihre Mitmenschen ungerecht und herablassend behandeln und einfach nur selbstherrlich sind. Leider gibt es davon viel zu viele.
Ein rotes Tuch sind für mich Menschen, die andere nur zu ihrem Vorteil ausnutzen und nicht nach links und rechts schauen, die nur auf ihren Vorteil bedacht sind, die sich nicht über die Konsequenzen ihres Handelns im Klaren sind.
Egoismus und Blindheit vor der Realität, und "Freunde", die die Wahrheit nicht vertragen mag ich genauso wenig.
Es fällt für mich unter diese Art von Ungerechtigkeiten, die ich nie verstehen werde, warum Menschen solche Eigenschaften besitzten und damit noch guten Gewissens in den Spiegel gucken können.
Und ich kann es nicht leiden,wenn mir jemand seine ehrliche Meinung oder das was er denkt nicht direkt ins Gesicht sagt. Das macht mich echt traurig.

Wahlergebnis Nationalratswahl (01.10.2006):
Der Bundestrend bei den Nationalratswahlen hat sich auch in unserer Gemeinde fortgesetzt. Das Ergebnis ist ernüchternd, soll aber keinen Anlaß zum jammern geben.
Ich habe keine Ahnung, was wir falsch gemacht haben, aber die Wählerinnen und Wähler haben zum Teil eine andere Botschaft erwartet oder sind einfach mit der Regierungsarbeit der letzten Jahre nicht zufrieden.
Es wird vermutlich viele Gründe geben, wie es zu diesem Ergebnis gekommen ist.
Wir in unserer Gemeinde haben in den letzen Tagen und Wochen alles versucht, um die erfolgreiche Arbeit der Regierung Schüssel den Wählerinnen und Wählern zu erklären. Leider ist uns das nicht gelungen, aber das Leben geht weiter und es wird auch wieder erfolgreichere Wahlen, als die heutige geben!
Wie heißt es so schön: "Der Tag nach der Wahl ist der Tag vor der Wahl!"

Für was Bürgermeister alles gut sind (28.09.2006):
Anstelle eines Eintrages gebe ich gerne nachstehende Information, die ich auf der Homepage der Stadt Sundern gefunden habe, weiter.
Zehn Regeln über den Umgang mit Bürgermeistern:
1. Bürgermeister sind gern immer im Dienst
Rufen Sie Ihren Bürgermeister möglichst am Wochenende an. Oft genug hat er eine kurze Pause zwischen den Terminen und wartet gelangweilt auf Telefonate. Bringen Sie Kurzweil in sein Leben!
2. Bürgermeister wissen alles
Erkundigen Sie sich bei ihm persönlich, warum die Genehmigung für Ihren Zaun noch nicht gekommen oder Ihr Brief noch nicht beantwortet ist. Je größer die Stadt ist, desto mehr wird es ihn freuen, dass Sie ihm die Zuständigkeit für alles zutrauen.
3. Bürgermeister sind für alle da
Ist ein Kanaldeckel lose, eine Straßenleuchte defekt oder haben Sie ein Schlagloch gesehen, dann brauchen Sie nicht extra den hierfür Zuständigen darauf hinzuweisen. Der Bürgermeister wird sich am liebsten selbst um diese Dinge kümmern.
4. Bürgermeister reden gern und gratis
Für Vereinsjubiläen (z. B. fünf Jahre des Sportvereins oder 35 Jahre seit Gründung des Schützenvereins) sind nur schwer Festredner zu bekommen. Ihr Bürgermeister übernimmt das gern und honorarfrei. Wenn man wirklich einen findet, will er Geld, Speise und Trank, oder gleich alles. Der Bürgermeister kostet Sie nur ein Wort.
5. Bürgermeister lieben Überraschungen
Ersparen Sie Ihrem Bürgermeister den Aufwand, sich auf eine Frage vorzubereiten, sich zu erkundigen oder gar vorher in Papieren nachzusehen. Je überraschender Fragen gestellt werden (über Zeitungen, in Versammlungen oder bei sonstigen publikumswirksamen Anlässen), auf desto mehr Spontanität dürfen Sie hoffen.
6. Bürgermeister lesen gern über sich
Vorwürfe erhebt man am besten in Form von Beiträgen für die Presse. Könner bevorzugen Briefe an ihren Bürgermeister. Beachten Sie aber bitte, dass der Durchschlag vorher bei der Zeitung eintrifft. Zusammen mit seiner Antwort bringt es Ihr Bürgermeister auf zwei Ausgaben, in denen sein Name steht.
7. Bürgermeister wollen fit bleiben
Bürgermeister gelten als Politiker, brauchen also nicht wie Mimosen behandelt zu werden. Klug verpasste Künstlernamen (z. B. Spruchbeutel, Schaumschläger, Schwätzer usw.) erfrischen das Klima, beleben die Diskussion und härten Ihren Bürgermeister für weitere Anlässe ab.
8. Bürgermeister hören gern alles
Wenn Sie ein Anliegen vortragen, sollten Sie nie mit der Tür ins Haus fallen. Sagen Sie nicht gleich, weswegen Sie kommen, sondern schildern Sie die Vorgeschichte, z. B. welchen Kuchen Sie gerade in welchem Café bestellt hatten, als Ihnen eine Idee kam. Durch aufmerksames Zuhören kann Ihr Bürgermeister seine Dialogfähigkeit zeigen.
9. Bürgermeister können beim Wort genommen werden
Haben Sie einen Wunsch geäußert, dessen Erfüllung nicht sofort garantiert werden kann, dann genügt es völlig, wenn Ihnen eine Prüfung, vielleicht sogar eine wohlwollende, in Aussicht gestellt worden ist. Darauf gestützt, können Sie künftig überall und gegenüber allen erklären, dass Sie eine Zusage, am besten eine verbindliche, vom höchsten Vertreter der Gemeinde erhalten haben.
10. Bürgermeister sind zum Anfassen
Auf dem Höhepunkt geselliger Veranstaltungen, z. B. bei Volksfesten oder Geburtstagsfeiern, kann die Stimmung zusätzlich gelockert werden, wenn der Bürgermeister umarmt und geduzt wird. Lässt er sich noch beim Vornamen anreden, dann beweist er der ganzen Runde seine unverbrüchliche Bürgernähe.

Gemeindeprüfungen durch den Rechnungshof (09.06.2006):
In den Medien gibt es jetzt verstärkt Berichte, dass die Gemeinden unter 20.000 Einwohnern zusätzlich zu den bereits vorhandenen Prüfungen (jährlich durch Bezirkshauptmannschaft und Land) vom Rechnungshof geprüft werden sollen.
Der Grund dafür ist angeblich, dass die Bürgermeister ihre Verwaltungen nicht im Griff haben. Als Beweis führt der Präsident des Landesrechnungshofes an, dass über 170 Gemeinden von insgesamt 445 in Oberösterreich den "Ordentlichen Haushalt" nicht ausgleichen können.
Dazu ist zu bemerken, dass der Hauptgrund für die angespannte finanzielle Situation der Gemeinden grundsätzlich in den ständig steigenden Pflichtausgaben der Gemeinden wie SHV-Beitrag, Krankenanstaltenbeitrag usw. liegt, die jedes Jahr überproportional steigen, während die Einnahmen stagnieren oder zurückgehen. Wir haben z.B. in den letzten Tagen die Nachricht werhalten, dass die Krankenanstaltenbeiträge im nächsten Jahr um ca. € 20.000,--, 2008 um ca. € 40.000,-- und 2009 um ca. € 60.000,-- steigen wird. Ähnliches gilt bei den Sozialhilfebeiträgen.
Das bedeutet nicht das Veranstaltungshaus, das sich angebllich fast jeder Bürgermeister leistet, ist Schuld an der finanziellen Situation in den Gemeinden, sondern die Ausgaben, die uns von Bund und Land auferlegt werden.
Für unsere Gemeinde ist die Situation für heuer noch in Ordnung. Wenn die Entwicklung so weiter geht, werden wir aber im nächsten Jahr ein größeres Sparpaket benötigen, um die Ausgaben zu reduzieren. Denn nach wie vor wollen wir unseren Haushalt in Ordnung haben und ausgleichen!

EINE ENTTÄUSCHUNG, WENN SIE NUR GRÜNDLICH UND ENDGÜLTIG IST, BEDEUTET EINEN SCHRITT VORWÄRTS (13.04.2006):
Oftmals im Leben sind wir enttäuscht. Wir ärgern uns sehr oft über Dinge, die wir nicht oder nur zum Teil beeinflussen können und sind dann enttäuscht, wenn sie anders ausgehen, als wir uns vorgestellt haben.
Jeder von uns hat bereits zahlreiche Enttäuschungen mitgemacht, über Freunde, Bekannte oder über Entscheidungen, die von jemand anderem getroffen wurden.
Ich nehme an, dass einige Feuerwehrmänner und Musiker ziemlich enttäuscht waren, als ich ihnen meine Entscheidung über die Absetzung der Vergaben für den Um- und Neubau des Feuerwehr- und Musikheimes mitgeteilt habe. Aber auf jede Enttäuschung sollte wieder an neue Möglichkeiten gedacht werden, neue Chancen ermöglicht werden.
Ich bin überzeugt, dass wir in dieser Angelegenheit eine vernünftige Lösung und einen breiten Konsens finden werden und den Zeitverlust, der jetzt entstanden ist, wieder aufholen werden.
Wir sollten nicht lange trauern, sondern mit Zuversicht auf die vor uns liegenden Aufgaben blicken und diesen unser Augenmerk schenken!!

VEREINE - JUGEND (18.03.2006):
Es ist 23:45, ich komme gerade von der Jahreshauptversammlung des Singkreises Ried und habe einen kurzen Bericht noch auf die "News" - Seite eingespielt. Es ist die die 3. Jahreshauptversammlung an diesem Wochenende. Bei allen Versammlungen sah ich zufriedene Gesichter, alle Vereine haben im abgelaufenen Jahr gut gearbeitet und sich für das neue Jahr einiges vorgenommen: Es ist schön zu wissen, dass unser Vereinswesen gut funktioniert und in den Vereinen ausgezeichnete Arbeit geleistet wird. Unsere Vereine erfüllen nicht nur ihren Vereinszweck, sondern haben auch eine große soziale Verantwortung, vor allem der Jugend gegenüber. Es ist erfreulich, wenn unsere Jugendlichen in unseren Vereinen Ziele haben, die sie sich gemeinsam stecken und auch erreichen. Leider gibt es auch in unserer Gemeinde einige Jugendliche, die in keinem Verein unterkommen, die nicht in den Genuss des Vereinsswesens kommen, egal ob dies ein Sportverein oder Kulturverein oder eine Feuerwehr ist, egal ob dies aus eigener Schuld ist, oder ob unsere Vereine nicht das richtige für die jungen Menschen bieten. Sehr oft fehlt diesen Jugendlichen dann eine sinnvolle Freizeitgestaltung und sie kommen auf dumme Gedanken, wie dies erst letzte Woche passiert ist. Mein Ziel ist es, dass es auch für jeden Jugendlichen eine entsprechende Betätigung, eine attraktive, aktive Freizeitgestaltung auch in einem Verein gibt. Natürlich müssen diese Interesse zeigen und wollen!

LESERBRIEF ZUM BERICHT IN DER KREMSTALER RUNDSCHA (09.03.2006):
In diesem Bericht wird der Eindruck erweckt, dass derzeit 430 Bürgerinnen und Bürger aus dem Bezirk Kirchdorf auf einen Heimplatz warten und keinen bekommen. Diese Darstellung entspricht nicht den tatsächlichen Gegebenheiten. Bei diesen vorgemerkten Personen handelt es sich einerseits um Personen, die sich vorsichtshalber vormerken lassen, um irgendwann einen Heimplatz zu erhalten, andererseits melden sich Interessenten in mehreren Heimen gleichzeitig an. Natürlich kann es zu Engpässen im Bereich der Alten- und Pflegeheime kommen. Ich kann nur für die Situation im Altenheim Ried im Traunkreis sprechen, weiß aber, dass die Situation in Kremsmünster ähnlich ist. Wir haben das Gefühl, dass derzeit die Nachfrage- und Angebotssituation in etwa ausgewogen ist, dass sich die Situation für freie Plätze in den Altenheimen des Bezirkes entspannt hat. Es hat in den letzten Wochen sowohl in Ried als auch nach Auskunft meines Kollegen Bgm. Franz Fellinger in Kremsmünster - zwar nur für kurze Zeit - freie Bettenkapazitäten gegeben, die zumindest in unserer Gemeinde mit Bewohnern aus anderen Bezirken gefüllt wurden. Nach meinen Informationen ist lediglich im Bereich des Altenheimes Grünburg die Situation schwierig. Für diese Fälle und andere auf Heimplätze wartende Personen ist die "Mobile Hilfe", die in unserem Bezirk nach wie vor verstärkt wird, vorgesehen. Es ist also nicht so, dass es jahrelange Wartezeiten für einen Heimplatz in unserem Bezirk gibt!

Helmut Hechwarter,
Bürgermeister Ried im Traunkreis
Mitglied des Vorstandes des Sozialhilfeverbandes Kirchdorf

FREUNDE (04.03.2006):
Freunden musst du nicht sagen,
dass es dir schlecht geht, sie merken es irgendwie...
Freunde sind für dich da,
ohne jegliche Forderung helfen sie dir, wo sie nur können...
Freunde mögen dich, ganz gleich wer und was du bist
- oder eher, weil du so bist...
Freunde geben dir Zeit, dich mal zurückzuziehen,
wenn du das Gefühl hast, dass du niemanden brauchst;
auch wenn sie es nicht immer nachvollziehen können...
Freunde freuen sich mit dir, wenn du glücklich bist
und Freunde fangen dich auf, wenn du ganz tief zu fallen drohst...
Freunde sind wie Laternen auf einem langen Weg:
Sie machen ihn nicht kürzer - aber manchmal etwas heller...
Freunde sind das Wertvollste auf dieser Welt,
vergiss sie nie, seh' sie nicht als selbstverständlich an,
sondern schätze dich jeden Tag glücklich, dass du Freunde hast...

GEDANKEN FÜR EINEN FREUND (20.01.2006):
Du hattest immer ein Lachen im Gesicht
Du hast Fröhlichkeit versprüht
Immer ein lustiges Wort auf den Lippen
Das Lachen ist gewichen
Die Fröhlichkeit ist vorbei
Die Worte fallen schwer
Geblieben ist Angst, Ungewissheit,
Ratlosigkeit, Verzweiflung
Der Schmerz sitzt tief
Einsamkeit, Leere umgibt mich
Es gibt Momente der Hoffnung
Doch die sind nur kurz
Es ist dunkel und kalt
Der Tag wird zur Nacht
Es ist still geworden
Gedanken schwirren durch den Kopf
Hilflosigkeit macht sich breit
Ich habe keine Ahnung was zu tun ist
Wie ich damit umgehen soll
Ich kann dir nicht helfen
Ich kann dir nur das zurückgeben
Was du mir jahrelang gegeben hast:
FREUNDSCHAFT

GEDANKEN ZUM JAHRESWECHSEL (30.12.2005):
Wie heißt es so schön: das Jahr 2005 neigt sich zu Ende, wir nehmen uns gute Vorsätze für das Jahr 2006 vor.
Wie das mit den Vorsätzen ist, haben wir oft schon am 2. Jänner vergessen (zumindest mir geht es so). Dabei sind gute Vorsätze für das neue Jahr wichtig. Gute Vorsätze sollen anspornen, ein Ziel, das man sich setzt, zu erreichen.
Vorhaben, deren positives Ergebnis man sofort sieht, sollten zu Jahresbeginn gestartet werden. Es ist wichtig, dass die Ziele nicht zu hoch gesteckt sind. Erfolg hat man dann, wenn man über den Tag hinaus denkt und sich realistische Ziele setzt. Ziele zu setzten ist die Basis des Erfolges.
Die Erwartungen an sich selbst sollen erfüllbar sein, damit man nach ein paar Wochen nicht enttäuscht ist, wenn das Ziel oder das Zwischenziel nicht erreicht worden ist.
Meine Vorsätze für das neue Jahr sind bescheiden: wie üblich nehme ich mir vor, auf Körpersignale zu achten, Stress abzubauen, Konflikte auszutragen und nicht zu vertagen, etwas mehr Gelassenheit aber auch einfach wieder Zeit für meine Interessen, meinen Hobbys, zu finden und vielleicht auch wieder öfter zu lachen, denn es geht mir gut!
Ich hoffe, dass mir das gelingt, und wünsche, dass auch Ihre "guten" Vorsätze in Erfüllung gehen.

DER UMGANG MITEINANDER (18.11.2005):
"Dem Bürgermeister ist der Verkehr vor dem Haus zu viel, deshalb baut er sich eine neue Zufahrt", "der Kanal wird nur für den Bürgermeister gebaut", "er ist nur gegen diese oder gegen jene Berufsgruppe" und so weiter und so fort.
In letzter Zeit habe ich einige derartige Unsinnigkeiten gehört, die mich anfangs nur zu einem Lächeln animiert haben, da den Phantasien und Gedanken der Menschen keine Grenzen gesetzt sind.
Vermutlich sind dies Aussagen von Leuten, die sich irgendwann einmal über Entscheidungen oder Angelegenheiten der Gemeinde oder über mich geärgert haben oder nach dem Motto: "Es wird schon was hängen bleiben" agieren. Ich kann das bis zu einem gewissen Grad auch verstehen, dass dann mancher Unsinn erzählt wird,wenn jemand verärgert oder gekränkt ist.
Der Spaß hört sich aber auf, wenn Entscheidungen des Gemeinderates oder von mir nicht akzeptiert und respektiert werden und in weiterer Folge mit Drohungen ode mit Aussagen "der ist nur zynisch" geantwortet wird. Ich meine, der Umgangston sollte sachlich sein und bleiben. Natürlich spielen manchmal Emotionen mit, aber Drohungen sind in meinen Augen das Letzte und haben in unserer Gesellschaft nichts verloren. Dem Gemeinderat oder mir macht es auch keinen Spass, Entscheidungen zu treffen, die nicht jedem passen. Aber in der Politik kann man nicht "everybodys darling" sein.
Vielleicht sollten wir alle - natürlich mich eingeschlossen - einmal über den Umgang mit den Mitmenschen nachdenken, überhaupt zuerst denken, einmal durchatmen und dann unsere Meinung äußern.
Der kommende Advent ist jene Zeit, in der man seine Gedanken auch sammeln sollte, wir es einmal ruhiger angehen können, auch wenn unsere Zeit ziemlich hektisch und stressig ist. Halten wir einmal kurz inne und denken nach, ob wir auch so behandelt werden wollen, wie wir gerade unseren Mitmenschen behandelt haben. Wenn wir es mit "ja" beantworten können, befinden wir uns auf dem richtigen Weg, wenn die Antwort "nein" lautet, sollten wir etwas tun.

EU-DIENSTLEISTUNGRICHTLINIE (29.10.2005):
Ein Rieder Wirt hat mir vor einigen Tagen erzählt, welche Auswirkungen die neue "EU-Dienstleistungsrichtlinie" hat bzw.welche Vorschriften der Codex enthält.
Als besonderes Beispiel führte er den Weg des Fleisches vom Kauf durch einen Wirt bis zur Lagerung im Kühlraum an. Es wird dabei in den Richtlinien bis ins Detail geregelt, welche Arbeitsschritte er wann zu machen hat bzw. welche Bekleidung getragen werden muss. Die Besonderheit dabei ist, dass er sich vom Einkauf bis zur Lagerung lt. Richtlinie insgesamt 3 x umziehen muss, damit alles seine Richtigkeit hat. Weiters werden in diesen skurrilen Vorgaben die 10 Arbeitsschritte von der Wurst bis zum Aufschnitt festgelegt.
Wahrscheinlich gibt es noch zahlreiche weitere Beispiele, die in den merkwürdigen Vorschriften enthalten sind.
Ich hoffe nur, dass sich diese Vorgangsweise der EU nicht fortsetzt und allen Bürgern vorgeschrieben wird, wie wir uns z.B. die Nase zu putzen oder ins Bett zu legen haben. Allerdings habe ich meine Zweifel!
Ich meine, die EU sollte sich um die wirklichen Probleme der Bürgerinnen und Bürger annehmen!!

Thema "Neue Bundeshymne" (30.09.2005):
ie österreichische Bundeshymne soll einen so genannten geschlechtergerechten Text erhalten. Aus "Heimat bist du großer Söhne" soll "Heimat großer Töchter, Söhne" werden, aus den "Brüderchören" in der dritten Strophe sollen "freud'ge Chöre" werden und das "Vaterland" könnte durch "Heimatland" ersetzt werden.
Das sind natürlich wichtige, gravierende Änderungen, die uns alle bewegen. Vor diesem Hintergrund haben wir uns gestern - am Betriebsausflug der Gemeinde - mit unserer Landeshymne dem "Hoamatgsang" beschäftigt. Wir sind auch bei der oberösterreichischen Landeshymne zur Überzeugung gelang, dass einige Änderungen notwendig sind: Vor allem in der ersten Strophe, wo es heißt "wiar a Kinderl sei Muader" sollte es geschlechtsneutral heißen "wiar a Kinderl seine Eltern" und die Zeile "a Hünderl sein Herrn" sollte geändert werden auf "Hünderl sei Frauerl, Herrn". Diese Änderungen sind auch gut singbar.
Bei der dritten Strophe, die ohnehin die wenigsten kennen, sollte die Zeile "is ehnter der zweit Muaderleib" auch geschlechtsneutral geändert werden, nur fehlt uns da der richtige Begriff. Vielleicht wissen Sie einen!
Der Gemeinderat wird sich am 11.11. um 11:11 Uhr mit der Angelegneheit beschäftigen und Resulutionsanträge an die zuständigen Stellen verfassen.

"Der Staat kann als Wohltäter nur soviel ausgeben, wie er als Übeltäter einnimmt" (6.9.2005)
Kein Zitat von mir, sondern von Paul Kirchhof, dem ehemaligen Schattenfinanzminister der CDU

Arbeitsplätze - Arbeitslosigkeit in der Gemeinde (14.08.2005):
Einen großen Anteil an der positiven Entwicklung unserer Gemeinde- vor allem in finazieller Hinsicht - trägt die Wirtschaft, die in den letzten Jahren zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen hat.
Aufgrund der Zahlen vom 1. Halbjahr 2005 haben wir an die 1.000 Arbeitsplätze in Ried im Traunkreis. Das ist sehr erfreulich.
Bei ebenfalls ca. 1.000 unselbständig Erwerbstätigen hätte theoretisch jeder Rieder seinen Arbeitsplatz in der Gemeinde. Leider - und hier spreche ich als seit über 20 Jahren fast täglich Auspendelnder nach Linz aus eigener Erfahrung - ist das nicht so. Zahlreiche Riederinnen und Rieder pendeln täglich in Zentren nach Kirchdorf, Wels und Linz. Neben den ständig steigenden Kosten für die Fahrt zum Arbeitsplatz entsteht hier aus ein nicht unbeträchtlicher Zeitaufwand, der durch Geld nicht zu ersetzen ist.
Das Ziel der Gemeinde ist und war es immer, Rahmenbedingungen für Firmenansiedlungen zu schaffen, Flächen für neue Betriebe zu finden und sie langfristig an die Gemeinde zu binden, damit wir auch nachhaltig Arbeitsplätze sichern können. Das ist in den letzten Jahren auch gelungen. Durch den Autobahnanschluss und die zentrale Lage unserer Gemeinde haben sich zahlreiche Betriebe bei uns angesiedelt und neue Arbeitsplätze geschaffen.
Natürlich ist nicht für jeden Rieder und jede Riederin der passende Arbeitsplatz dabei. Es gab und gibt auch in unserer Gemeinde durch firmeninterne Umstrukturierungen, durch Auftragsengpässe oder durch Firmenschließungen Bürger aus Ried, die ihren Arbeitsplatz verloren haben. Arbeitslosigkeit war in unserer Gemeinde bis heute noch kein großes Thema.
Derzeit haben jedoch ca. 35 Bürgerinnen und Bürger aus unserer Gemeinde keinen Arbeitsplatz.. Das würde einer Arbeitslosigkeit von ca. 3,5 Prozent entsprechen, was für die momentane Situation in Österreich zwar sehr gering ist, aber jeder Arbeitsloser aus unserer Gemeinde ist meiner Meinung nach einer zuviel. Wir müssen danach trachten, für diejenigen, die keine Arbeit haben, wieder Arbeitsplätze zu finden, Betriebe, die Langzeitarbeitslose aus unserer Gemeinde ausnehmen, unterstützen und unserer Politik der vernünftigen Entwicklung von Betriebsbaugebieten fortsetzen, um auch weiterhin auf der einen Seite - soweit als möglich - Arbeitsplätze zu ermöglichen, und natürlich auf der anderen Seite die nachhaltige gute finanzielle Situatuion unserer Gemeinde zu sichern.

Zur Debatte rund um die Schließung von Postämtern (31.05.2005):

Zum Bericht „Postämter: Scharfe Kritik von der SPÖ“

Der Bericht über die Kritik der SPÖ veranlasst mich, die Situation aus Sicht der Gemeinde Ried im Traunkreis klar zu stellen, denn Bundesrat Bgm. Lindinger zieht offenbar die Linie der Bundes- und Landes-SPÖ durch und anstatt an vernünftigen Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger zu arbeiten, wird ständig nur Kritik geübt.
Wir in der Gemeinde Ried im Traunkreis wurden - nicht zuletzt aufgrund eines Gesetzesbeschlusses bei dem auch die SPÖ mit gestimmt hat - vor die Alternative gestellt, dass das Postamt geschlossen wird, wir einen Postpartner erhalten oder die Postdienste in sehr eingeschränktem Ausmaß von Landzustellern (Briefträger) übernommen werden.
Natürlich haben wir gemeinsam versucht, die Poststelle zu erhalten. Nach einer kurzen Schrecksekunde haben sich alle Fraktionen (auch die SPÖ) in der Gemeinde bemüht, eine tragbare Lösung zu finden. Da sich leider kein Unternehmer gefunden hat, der diese Dienste übernimmt, hat sich letztendlich die Gemeinde als Postpartner zur Verfügung gestellt.
Wir haben damit – im Gegensatz zum Kollegen Lindinger – bewiesen, dass es vernünftiger ist, den Bürgern entsprechende Lösungen anzubieten, als nur andauernd zu kritisieren und die Schuld immer nur bei anderen zu suchen. Wie mir bekannt ist, arbeiten auch die Gemeinden Klaus und Schlierbach an Lösungen, die für die Bürgerinnen und Bürger akzeptabel sind oder haben diese bereits gefunden!